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Panorama Hitze verabschiedet sich mit Gewittern und Hagel
Nachrichten Panorama Hitze verabschiedet sich mit Gewittern und Hagel
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16:00 05.08.2013
Ein Schimpanse im Zoo lässt sich gefrorene Früchte am Stiel schmecken. Foto: Alessandro della Bella
Berlin

Ab Dienstag kann es in ganz Deutschland Sturm, Hagel und Starkregen geben.

Bereits am Wochenende wüteten vielerorts Unwetter. Besonders erwischte es den Süden und den Osten. Und wieder kam es zu tragischen Badeunfällen.

STURM: Bei schweren Unwettern blockierten umgestürzte Bäume Straßen und Bahnstrecken in Teilen Bayerns. In Neu-Ulm stürzte laut Polizei bei einer Veranstaltung eines Hundesportvereins ein Zelt ein - ein Mensch wurde verletzt. In Regensburg deckte ein Sturm die Blechdächer mehrerer Rohbauten ab. Auch in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg und Baden-Württemberg stürzten am Sonntag Bäume und Äste auf Straßen und geparkte Autos.

ZELTEN: 2500 Pfadfinder und ihre Besucher mussten sich am Sonntag im baden-württembergischen Sigmaringen in eine Bundeswehrkaserne retten - Sturmböen hatten ihrem Zeltlager arg zugesetzt. 38 Menschen wurden medizinisch versorgt, 10 kamen sogar ins Krankenhaus. Im Landkreis Biberach mussten Rettungskräfte laut Polizei am Sonntag 70 Kinder und ihre Betreuer aus einem Zeltlager in Sicherheit bringen. Auf einem Campingplatz im brandenburgischen Lübbenau schlug am Sonntag der Blitz ein - mehr als 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 15 Jahren wurden nach Polizeiangaben zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht - verletzt wurde niemand.

STARKREGEN: Ein Wolkenbruch überflutete in der Nacht zum Montag in Berlin Straßen und setzte Keller unter Wasser, darunter eine Tiefgarage. In Brandenburg wurden nach Polizeiangaben Straßen überschwemmt. Starke Regenfälle mit Hagel überfluteten am Sonntag die Autobahn 4 bei Jena in Thüringen. Die Chemnitzer Polizei musste am Sonntag Dutzende Male wegen des Wetters ausrücken. Keller liefen voll, zahlreiche Gullideckel wurden vom Wasser nach oben gedrückt.

BADEUNFÄLLE: Ein Zwölfjähriger ertrank am Sonntag im Rhein bei Köln. Er sei im Bereich des Fährhafens in einen Strudel geraten und unter Wasser gezogen worden, teilte die Feuerwehr mit. Ein 18-Jähriger schwebte am Montag laut Polizei noch in Lebensgefahr, nachdem er in einem Hamburger See am Sonntag untergegangen war. Eine Schwimmerin ist am Sonntag in einem Badesee in Österreich von der Schiffsschraube eines Linienschiffes getötet worden. Die 65-Jährige wurde im Millstätter See in Kärnten unter das Heck des Schiffes gezogen, als es gerade vom Ufer ablegte, berichtete die Nachrichtenagentur APA.

AUSLAND: Schwere Sommergewitter verursachten in Tschechien große Schäden. Mehr als 10 000 Haushalte waren nach Angaben des Energieversorgers CEZ am Montagvormittag noch immer ohne Strom. Bei einem Ligaspiel in Brünn (Brno) stürzte am Sonntag ein Ast in den Tribünenbereich - vier Fußballfans mussten mit schweren Kopfverletzungen in Krankenhäuser gebracht werden. In großen Teilen der Slowakei hielten schwere Stürme in der Nacht auf Montag die Feuerwehren auf Trab und machten mehr als hundert Einsätze notwendig. Zahlreiche Straßen waren durch umgestürzte Bäume blockiert und mehrere Stromleitungen unterbrochen.

dpa

Ein ausgebüxtes Zirkus-Zebra hat in Bitburg einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz ausgelöst. Das gestreifte Tier war am Sonntag in der Innenstadt auf eine Straße spaziert und ausgerechnet auf der gestreiften Fahrbahn einer Sperrfläche stehengeblieben, wie die Polizei in Bitburg am Montag mitteilte.

05.08.2013

Schwere Unwetter sind am Sonntagnachmittag in Bayern über Teile Schwabens und der Oberpfalz gezogen. Bäume wurden entwurzelt und blockierten Fahrbahnen und Bahnstrecken, wie die Polizei mitteilte.

04.08.2013

Nach starkem Regen und Überschwemmungen im Sudan sind nach Medienberichten seit Freitag mindestens 38 Menschen gestorben, zudem gab es zahlreiche Verletzte. Vor allem in der Region um die Hauptstadt Khartum, wo Weißer und Blauer Nil zusammentreffen, habe es viele Opfer gegeben.

04.08.2013