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Panorama Hochgiftige Schlange in Herne: Wohnhaus wird womöglich mit Gas vollgepumpt
Nachrichten Panorama Hochgiftige Schlange in Herne: Wohnhaus wird womöglich mit Gas vollgepumpt
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13:51 29.08.2019
Schlangenexperte Roland Byner stellt eine Kiste vor die Haustür eines Mehrfamilienhauses ab. Eine giftige Kobra ist am Sonntag in Herne entwischt. Quelle: Caroline Seidel/dpa
Herne

Bei der Suche nach einer hochgiftigen Schlange in der Ruhrgebietsstadt Herne durchsuchen Feuerwehrleute weiterhin akribisch die evakuierten Wohnhäuser. "Sie haben beim Durchkämmen der einzelnen Räume vom Keller bis zum Dach gute Fortschritte gemacht - allerdings ohne die Schlange zu finden", sagte ein Stadtsprecher am Donnerstag. Parallel bereite man weitere Maßnahmen vor, die flüchtige Monokelkobra mit einer geschätzten Länge von mindestens 1,40 Meter zu fangen. So sollen auch Köder ausgelegt werden, um die Schlange zu locken. "Wir tun alles, was möglich ist."

Bleibe die Suche auch in den nächsten Tagen ohne Erfolg, müsse als letztmögliche Option das Haus begast werden. Dabei würde das Haus in Folie verpackt und 24 Stunden lang mit Gas vollgepumpt. Vorsorglich habe sich die entsprechende Fachfirma bereits ein Bild von der Lage gemacht, sagte der Sprecher weiter. "Wir hoffen aber weiter, das Tier zu finden", sagte der Stadtsprecher.

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Schlange entwischt: Mehrere Häuser mussten evakuiert werden

Die Schlange, eine hochgiftige Monokelkobra mit einer geschätzten Länge von mindestens 1,40 Meter, war am Sonntag im Treppenhaus eines der vier miteinander verbundenen Häuser von einer Bewohnerin entdeckt worden. Die Stadt vermutet, dass die Kobra aus der Wohnung eines Mieters stammt, in der dieser rund 20 Giftschlangen hielt. Ihm wurde die Haltung der Schlangen mittlerweile untersagt. Der Mann hatte nach Angaben der Stadt Herne bestritten, dass die Kobra aus seinen Beständen stammt.

Das Mehrfamilienhaus und drei weitere damit verbundene Häuser wurden aus Sicherheitsgründen am Sonntag evakuiert. Die 30 Bewohner der Häuser mussten ihre Wohnungen verlassen. Die Stadt hält es für wahrscheinlich, dass sich das gefährliche Tier noch in einem der Häuser befindet.

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RND/dpa

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