Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Panorama Lebenslang wegen Mordes an deutschem Rucksack-Touristen in Australien
Nachrichten Panorama Lebenslang wegen Mordes an deutschem Rucksack-Touristen in Australien
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:28 31.10.2019
Ein Rucksack-Tourist in Australien. (Symbolfoto) Quelle: picture alliance / Bildagentur-o
Brisbane

Wegen der Ermordung eines deutschen Rucksack-Touristen ist ein 35 Jahre alter Mann in Australien zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Australier wurde am Donnerstag von einem Geschworenengericht für schuldig befunden, den 30-jährigen Deutschen aus Gütersloh im Oktober 2017 in der Großstadt Brisbane vorsätzlich erstochen zu haben, wie der Sender ABC berichtete. Die beiden Männer waren nach einem Verkehrsunfall in Streit geraten.

Mehr zum Thema

Erschreckendes Video: Elefant greift Touristen auf Safari an

Den Gerichtsunterlagen zufolge hatte der Australier den Deutschen mit seinem Auto angefahren, als dieser nach einer Kneipentour frühmorgens die Straße überquerte. Der Angeklagte behauptete, er habe sich gegen den angetrunkenen Urlauber nur verteidigen wollen. Im Prozess entschuldigte er sich bei der Familie des Opfers: "Mir tut das alles sehr leid. Ich wollte nicht, dass das so endet." Der Supreme Court von Brisbane wertete die Tat jedoch als Mord. Der Deutsche hatte vier Stichwunden im Bauch und im Rücken. Er starb im Krankenhaus.

Der 30-Jährige war nach früheren Angaben zusammen mit einem Freund seit acht Monaten in Australien unterwegs. Die beiden finanzierten sich ihren Aufenthalt mit Gelegenheitsjobs. Im Februar 2018 hätte er nach Deutschland zurückkehren wollen.

Mehr zum Thema

Deutscher Tourist (23) in Kroatien erstochen

Deutscher Sex-Tourist gesteht sexuellen Missbrauch thailändischer Kinder

RND/dpa

Zugpassagiere in Pakistan bereiten ihr Frühstück zu, als ihr Gaskocher explodiert. Mindestens drei Waggons fangen Feuer. Sie werden zur tödlichen Falle für mehr als 70 Menschen.

31.10.2019

Im Juli wurde der verurteilte Ex-Rockerchef Ibrahim Miri aus Bremen abgeschoben. Nun ist er zurück in der Hansestadt, die Polizei hat ihn festgenommen.

30.10.2019

Es sind entsetzliche Vorwürfe: Ein Mann soll in seiner Wohnung Kinder missbraucht, die Taten gefilmt und Bilder und Videos weiter verbreitet haben. Offenbar war er Teil eines internationalen Netzwerks.

31.10.2019