Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Panorama Mädchen (5) aus Eberswalde soll jahrelang kein Tageslicht gesehen haben
Nachrichten Panorama Mädchen (5) aus Eberswalde soll jahrelang kein Tageslicht gesehen haben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:41 11.01.2020
Ein Mädchen aus Brandenburg soll mindestens zwei Jahre lang kein Tageslicht gesehen haben. Quelle: Cevin Dettlaff
Eberswalde

Zu einem schrecklichen Fall von Kindesverwahrlosung soll es im brandenburgischen Eberswalde gekommen sein. Ein fünfjähriges Mädchen soll jahrelang kein Tageslicht gesehen haben, berichtet die „Märkische Oderzeitung“.

In der Weihnachtszeit sei die Fünfjährige in das Immanuel Klinikum Bernau eingeliefert worden, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Quellen im Klinikum. Sie sei körperlich und geistig stark zurückgeblieben und habe einen extrem verwahrlosten Eindruck gemacht. Das Mädchen soll mindestens zwei Jahre völlig auf sich allein gestellt gewesen sein.

Barnims Sozialdezernentin Yvonne Dankert bestätigte der Märkischen Oderzeitung, dass die Einweisung des Mädchens in die Bernauer Klinik unter Mitwirkung des Jugendamtes erfolgt sei. Zu den näheren Umständen wollte sie dem Bericht zufolge aus Datenschutzgründen keine Angaben machen. Es soll sich jedoch um drei Kinder einer Familie handeln, die von der Behörde in Obhut genommen worden seien. Die beiden älteren Geschwister des Mädchens seien in Jugendhilfeeinrichtungen untergebracht worden, heißt es weiter.

Mehr zum Thema

Stiefvater stopft Baby Marion (zehn Monate) zum Sterben in Rucksack

Neunjähriger Junge stirbt kopfüber in Sandkasten

Mann tötet und enthauptet Stieftochter - Mordanklage

RND/seb

Waschbären sind eigentlich gute Kletterer. Aber ein Tier in Esslingen (Baden-Württemberg) hatte es am Freitag nicht so drauf. Das rief die Feuerwehr auf den Plan.

10.01.2020

Zehn Tonnen Müll kippen Umweltsünder in Stade (Niedersachsen) in die Natur. Den Verursachern drohen empfindliche Geldstrafen.

10.01.2020

Mexiko ist seit Jahren von tödlicher Gewalt gebeutelt, Schulen waren davon bisher aber größtenteils ausgenommen. Nun hat ein Grundschüler seine Lehrerin erschossen und Mitschüler verletzt. Der Gouverneur des Bundesstaates spekuliert über die Motive des Jungen.

10.01.2020