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Panorama Modern-Talking-Star verrät Geheimnis der Nora-Kette
Nachrichten Panorama Modern-Talking-Star verrät Geheimnis der Nora-Kette
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12:07 04.11.2016
Thomas Anders Quelle: Geisler-Fotopress
Potsdam

Thomas Anders, einst Partner von Dieter Bohlen beim Pop-Duo Modern Talking, ist Stargast der Tulip-Gala am 5. November in Potsdam-Babelsberg.


Ildiko Röd:
Sie engagieren sich viel für soziale Anliegen. Waren bislang auch schon Parkinson-Projekte dabei oder ist das eine Premiere für Sie?

Thomas Anders: Ich trete zum ersten Mal bei einer Charity-Gala auf, die Geld für Parkinson-Projekte sammelt. Mein Hauptschwerpunkt liegt jedoch auf einem anderen Gebiet. Ich bin seit acht Jahren Schirmherr des Kinderschutzbundes in Koblenz und habe dadurch das ganze Jahr über karitative und repräsentative Aufgaben. Aber das Thema Parkinson ist mir durchaus bekannt.

Gibt es einen Fall in Ihrer Familie?

Anders: Nein, zum Glück nicht. Aber bei einem Freund von uns wurde die Krankheit diagnostiziert. Er ist noch in einem frühen Stadium und es sind noch keine Auswirkungen zu erkennen . Er ist in guten ärztlichen Händen. Das Schlimme an Parkinson finde ich, dass man um die Unheilbarkeit weiß. Diese Endgültigkeit macht einen traurig und ratlos.

Sänger Thomas Anders und seine Ehefrau Nora auf dem Münchener Filmball im Januar 1987. Quelle: dpa

Fans von Modern Talking hoffen ja, dass Sie bei der Parkinson-Gala auch selbst zum Mikro greifen und die Hits wiederauferstehen lassen. Wird dieser Wunsch in Erfüllung gehen?

Anders: Ja natürlich, es wird eine 45-Minuten-Show geben mit Klassikern wie „Cheri, cheri Lady“ oder „Brother Louie“. Das erwarten die Menschen einfach. Ich werde von der Gala-Band begleitet und hoffe, dass die Menschen das Tanzbein schwingen, wie es so schön heißt. (Lacht)

Als die MAZ schrieb, dass Sie zur Parkinson-Gala kommen, kam danach ganz oft die Frage: „Was ist eigentlich aus Thomas Anders’ Nora-Kette geworden?“ Die Buchstabenkette, die Ihrer ersten Frau gewidmet war, wurde damals ja legendär. Hiermit reiche ich diese Frage weiter.

Anders: Die Kette ruht im Safe – so unspektakulär ist das. Vielleicht kommt sie irgendwann in ein Museum für Zeitgeschichte. Ich trage die Kette seit 26 Jahren nicht mehr und damals trug ich sie auch nur anderthalb Jahre bei Modern Talking. Aber in dieser kurzen Zeit ist es mir anscheinend gelungen, eine „Marke“ zu schaffen, die immer noch in den Köpfen der Menschen ist. (Lacht). Jedenfalls ist sie in die Musik-Geschichte eingegangen.

Zum Schluss noch eine indiskrete Frage: Zu Modern-Talking-Zeiten hatten Sie eine beeindruckende Mähne. Welches Haarpflegeprodukt haben Sie für diese Pracht verwendet?

Anders: Ich habe nichts Großartiges benutzt. Viele dachten damals auch, ich hätte eine Dauerwelle, aber das stimmt nicht. Ich habe einfach sehr kräftiges und dichtes Haar. Zum Waschen habe ich ein ganz normales Shampoo benutzt und ab eine gewissen Haarlänge Conditioner. Die Haare habe ich lufttrocknen lassen und dann war das einfach so.

Die Frisur saß aber immer perfekt. War es nicht mühselig, das dann so hinzubekommen?

Anders: Letztendlich war es vom Haarstyling her leichter als heute. (Lacht) Jetzt muss ich föhnen und früher saß alles von selbst. Viele Menschen fragen mich: „Warum haben Sie Ihre schönen Haare abgeschnitten?“ Aber ganz ehrlich: Für einen Mann Mitte 50 ist das einfach keine passende Frisur mehr.

Von Ildiko Röd

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