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Panorama Rechte „Identitäre Bewegung“ stört RBB-Livesendung
Nachrichten Panorama Rechte „Identitäre Bewegung“ stört RBB-Livesendung
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16:45 13.09.2016
Mitglieder der „Identitären Bewegung“ störten eine RBB-Livesendung. Quelle: Screenshot
Berlin

Mitglieder der rechtsgerichteten „Identitären Bewegung“ haben am Montagabend nach Angaben des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) eine Live-Übertragung des Senders gestört. Während eines Gesprächs des Moderators Jakob Augstein mit der Theologin Margot Käßmann zum Thema Flüchtlinge für Radioeins in Kooperation mit der Wochenzeitung „Freitag“ hätten junge Männer Parolen gerufen. Sie seien daraufhin aus dem Maxim-Gorki-Theater geleitet worden, teilte der RBB am Dienstag mit. Der Polizei lagen keine Hinweise auf die Störung vor.

Augstein fühlt sich an Berlin der 30er-Jahre erinnert

Zu der Aktion habe sich die „Identitäre Bewegung“ bekannt, erklärte der RBB weiter. Auf der Radioeins-Homepage sei die Veranstaltung nachzuhören. Der Mitschnitt enthalte aber nicht die Passage mit der Störung. Radioeins wolle den Rechten keine Plattform geben und habe sie deshalb aus der Sendung entfernt. In der heutigen Morgensendung von Radioeins „Der schöne Morgen“ ist mit Moderator Jakob Augstein über den Vorfall gesprochen worden. Darin sind auch die Zwischenrufe zu hören.

Augstein bezeichnete in dem Radioeins-Interview am Dienstagmorgen die Bewegung als die „ideologischen Bodentruppen der AfD“. Die Aktion habe ihn an das Berlin in den 30er-Jahren erinnert. Ihm und anderen Teilnehmern sei ein kalter Schauer den Rücken runter gelaufen.

Die „Identitäre Bewegung“, die von mehreren Verfassungsschutzbehörden beobachtet wird, kommt ursprünglich aus Frankreich. In Berlin besetzten Mitglieder der Gruppe im August das Brandenburger Tor und enthüllten dort ein Banner mit rechten Parolen.

Von MAZonline mit dpa

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