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Panorama „Schlimmstes Reisewochenende“ steht an – Unwetter verschärft Verkehrschaos
Nachrichten Panorama „Schlimmstes Reisewochenende“ steht an – Unwetter verschärft Verkehrschaos
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20:09 12.07.2019
Nichts geht mehr: Autos und Lastwagen stauen sich zu Ferienbeginn auf der Autobahn A:1 Richtung Norden. Quelle: Henning Kaiser/dpa
Düsseldorf/Frankfurt

Urlaub soll erholsam sein. Doch bevor sich überhaupt Erholung einstellt, werden Reisewillige derzeit auf eine harte Probe gestellt – viel Verkehr, Staus und volle Züge. Mit dem Ferienbeginn im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen ist der Sommerreiseverkehr angerollt. Vor allem auf den Straßen in und um NRW sowie in Bayern, Hessen und Niedersachsen meldete der ADAC unzählige Staus. Damit waren vor allem bei den Autofahrern in den Süden und in Richtung Nord- und Ostsee gute Nerven gefragt.

In Nordrhein-Westfalen bildeten sich nach der Zeugnisabgabe an die rund 2,5 Millionen Schüler bis zum frühen Nachmittag die ersten Staus vor allem auf der A 3 bei Duisburg in Richtung Niederlande und im Raum Hagen auf der A 45, wie ein Sprecher von Straßen.NRW erklärte. Autofahrer sollten sich in NRW zudem auf Aquaplaning einstellen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor schweren Gewittern mit Hagel im Laufe des Nachmittags.

Auch Zugreisende mussten bereits am Freitag Geduld mitbringen. Zusätzlich zu den Urlaubern waren auch die Wochenendpendler unterwegs. Die Auslastung in den Fernzügen war entsprechend hoch. Die Bahn hatte sich eigenen Angaben zufolge auf volle Züge an den reisestarken Tagen vorbereitet. „Alles, was rollen kann, rollt“, sagte eine Bahnsprecherin dazu.

So verhalten Sie sich bei Unwettern

Blitzeinschläge behinderten den Bahnverkehr

Im Südwesten wurde der Bahnverkehr durch Blitzeinschläge am Morgen zusätzlich ausgebremst. Auf der zentralen Rheintalstrecke zwischen Offenburg und Karlsruhe mussten die Reisenden wegen gestörter Stellwerke Verspätungen und Zugausfälle hinnehmen, die sich teils bis weit in den Nachmittag auswirkten.

Heftiges Gewitter verzögerte die Abfertigung am Frankfurter Flughafen

Am Frankfurter Flughafen hatte am Freitagnachmittag zudem ein heftiges Gewitter die Abfertigung verzögert. Zudem meldete der Flughafen vereinzelte Flugausfälle.

Experten erwarten den Höhepunkt der Reisewelle für das Wochenende. Der ADAC erwartet „eines der schlimmsten Reisewochenenden“. Mit viel Verkehr rechnet der Verkehrsclub vor allem auf den Fernstraßen in Richtung Nord- und Ostsee sowie auf den Weg in den Süden. Autofahrer, die über Österreich in den Süden wollen, müssen zudem Fahrverbote auf Ausweichstrecken im Großraum Innsbruck sowie im Bundesland Salzburg beachten. Bei der Fahrt zurück in die Heimat müssen sich Autofahrer an der Grenze nach Deutschland auf lange Wartezeiten bei den Einreisekontrollen einstellen.

Wer in den Urlaub fliegt, muss vor allem am Sonntag möglicherweise mehr Zeit einplanen. Der größte NRW-Flughafen Düsseldorf rechnet nach eigenen Angaben allein an diesem Tag mit rund 90.000 Reisenden. Nach dem Ferienbeginn an Rhein und Ruhr haben fast alle Bundesländer schulfrei – bis auf Bayern und Baden-Württemberg.

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