Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Panorama Sturm auf “Area 51” gescheitert: Polizei nimmt Ufo-Fans fest
Nachrichten Panorama Sturm auf “Area 51” gescheitert: Polizei nimmt Ufo-Fans fest
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:42 20.09.2019
Ein Tourist fotografiert an einem Schild an der Area 51.
Hiko

An einem Tor zu dem geheimnisumwitterten US-Sperrgebiet Area 51 sind mindestens zwei Menschen festgenommen worden. Zuvor hätten sich schätzungsweise 75 Menschen an der Anlage in Nevada versammelt, teilte das Büro des Sheriffs am Freitag mit. Ein AP-Fotograf beobachtete, wie eine Frau versuchte, unter dem Tor hindurchzukommen. Sie wurde ebenso abgeführt wie ein Mann, der in der Nähe Wasser gelassen hatte.

Witzbolde hatten auf Facebook dazu aufgerufen, massenweise auf das einst streng geheime Testgelände aus dem Kalten Krieg zu kommen. Hunderttausende interessierten sich, 2,1 Millionen sagten zu. Die US-Regierung hatte die Existenz der Anlage erst 2013 eingeräumt. Die Geheimniskrämerei befeuert Verschwörungstheorien über unbekannte Flugobjekte und Außerirdische in der Area 51.

Drohnen-Piloten festgenommen

Wer versuche, den Stützpunkt Nellis zu betreten, werde festgenommen, hatte die Luftwaffe gewarnt. Die Wüstengegend sei sehr abgelegen. Dort gebe es nur wenig Wasser, Lebensmittel, Benzin oder Krankenhäuser. Vor einer Woche waren zwei Niederländer festgenommen worden, die eine Drohne und Kamera-Ausrüstung dabei hatten.

Umliegende Wüstenorte haben aus den Gerüchten ein Geschäft gemacht. Im A'Le'Inn in der 50-Seelen-Gemeinde Rachel sollte es von Freitag bis Sonntag ein Musikfestival namens Alienstock geben. Dort waren schon am Donnerstag Techno-Klänge zu vernehmen. Ein zweites Event ist eine Ausstellung im Souvenirladen The Alien Research Center in Hiko, rund 45 Minuten Autofahrt entfernt von Rachel. Beide Veranstaltungen haben nach Behördenangaben etwa 1500 Menschen in das Gebiet gelockt.

Lesen Sie auch: Sturm auf Area 51: Was steckt hinter dem Hype?

RND/AP/msc

Im nordrhein-westfälischen Iserlohn ist ein sechs Jahre alter Junge beim Spielen von einem Tisch gestürzt. Er erlag später im Krankenhaus seinen Kopfverletzungen. Die Familie hatte den Jungen in einem separaten Raum spielen lassen.

20.09.2019

Schon seit zwei Wochen bewacht die Polizei in Dortmund 24 Stunden am Tag eine Graffiti-Wand. Künstler hatten in einem Straßenzug rechte Parolen übersprüht. Rechtsextreme reklamieren den Kiez für sich.

20.09.2019

Zwei Sanitäter wollten eigentlich nur eine Pause vor einem Münchner Einkaufszentrum machen - doch dann klopften mehrere Menschen an ihr Fahrzeug. Ein Kleinkind war wegen Sauerstoffmangels blau angelaufen. Die Rettungskräfte reagierten ohne zu Zögern.

20.09.2019