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Panorama War Kardashian-Überfall ein „Inside-Job“?
Nachrichten Panorama War Kardashian-Überfall ein „Inside-Job“?
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16:31 04.10.2016
Die Pariser Fashion Week nahm für Kim Kardashian ein bitteres Ende. In der Nacht zu Montag wurde die 35-Jährige in ihrer Hotelsuite von Unbekannten gefesselt und überfallen. Die Suche nach den Tätern und der wertvollen Beute läuft. Quelle: imago
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New York/Paris

Nach dem schlagzeilenträchtigen Raubüberfall ist TV-Starlet Kim Kardashian wieder zu Hause in New York. Die 35-Jährige, die in der Nacht zu Montag von mehreren als Polizisten verkleideten Kriminellen in einem Luxus-Apartment in Paris überfallen wurde, wurde dabei von zahlreichen Bodyguards abgeschirmt. Das Promi-Portal TMZ veröffentlichte unterdessen weitere Details des Überfalls, der nur sechs Minuten gedauert haben soll. Danach habe Kardashian zwei Täter durch eine Glastüre gesehen und ihren Bodyguard zu Hilfe rufen wollen. Doch die Einbrecher hätten ihr das Handy aus der Hand gerissen. Dann, so das Portal, sei sie mit Kabelbindern an den Handgelenken gefesselt, an den Fußgelenken gepackt und in die Badewanne gesetzt worden. Kim Kardashian habe angenommen, man wolle sie vergewaltigen, habe um Gnade gefleht und den Gangstern Geld angeboten.

Ihre Freundin rief die Polizei

Kardashians Freundin Simone, die ein Stockwerk tiefer schlief, hatte den Tumult bemerkt und Polizei sowie Leibwächter Pascal Douvier alarmiert. Als der nach zwei Minuten eintraf, waren die bis zu sechs Täter bereits verschwunden. Zu ihrer Beute gehört demnach auch ein 4,5 Millionen Dollar teurer Ring, den Kardashian von ihrem Ehemann Kanye West bekommen hatte. Insgesamt sollen die Täter Schmuck im Wert von geschätzten neun Millionen Euro erbeutet haben.

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Die französischen Behörden vermuten, dass jemand aus ihrem Umfeld die Tat erst ermöglicht habe. Das sieht auch ihre Familie so. Es könne, so zitiert TMZ Kardashians Umfeld. kein Zufall sein, dass Kim zur Zeit des Überfalls ohne Bodyguard war und dass die Räuber den Weg in ihr Apartment fanden. Der Tipp muss also aus Kardashians nächstem Umfeld gekommen sein – ein sogenannter Inside-Job. Zunächst ins Visier geraten ist ein Pariser Leibwächter. Doch die Polizei ermittelt weiter in alle Richtungen. Ein echter Fortsetzungskrimi also ...

Von RND/zys/dk