Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Panorama Weihnachtsplätzchen in Hakenkreuzform: Polizist verschickt rechtsextreme Chat-Inhalte
Nachrichten Panorama Weihnachtsplätzchen in Hakenkreuzform: Polizist verschickt rechtsextreme Chat-Inhalte
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:46 29.08.2019
Ein Polizist vor einem Streifenwagen. (Symbolbild)
Frankfurt

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen einen Polizisten aus dem hessischen Mühlheim aufgenommen. Der Mann stehe unter Verdacht, Bilder mit rechtsextremen Inhalten in einem Chat verschickt zu haben, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Das sei ein Verstoß gegen Paragraf 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) des Strafgesetzbuches. Zuvor hatte der Hessische Rundfunk berichtet.

Laut dem hr-Bericht handelte es sich bei den Bildern unter anderem um einen in Fraktur geschriebenen "deutschen Weihnachtsgruß" mit einem Eisernen Kreuz und einem Banner mit den Kaiserreichs-Farben Schwarz-Weiß-Rot. Auf einem anderem Bild seien Weihnachtsplätzchen in Hakenkreuzform zu sehen. Die Fotos soll der Polizist demnach im Dezember 2016 an Kollegen verschickt haben.

Zuletzt hatte es einen Skandal um eine Chatgruppe bei der Frankfurter Polizei gegeben. Mehrere inzwischen suspendierte Beamte sollen sich über einen Messenger-Dienst beleidigende und fremdenfeindliche Bilder, Videos und Texte zugeschickt haben. Die Ermittlungen laufen laut Staatsanwaltschaft noch.

Lesen Sie auch: Dreister Betrug: Frau will mit “60-Euro-Schein” einen Roller kaufen

RND/dpa

Der Verkauf eines Rollers endet für einen 37-Jährigen mit einer bösen Überraschung: Eine Frau zahlte mit Falschgeld - das allerdings sehr dilettantisch hergestellt war.

29.08.2019

Ein Mexikaner hat versucht, 750 Kilogramm Crystal Meth nach Sydney zu schmuggeln. Er hatte die synthetische Droge in einem Container mit Rinderhäuten versteckt. Ihm droht lebenslange Haft.

29.08.2019

Die Bundespolizei vermisst laut einem Medienbericht derzeit elf Dienstwaffen. Sie wurden entweder gestohlen oder gingen verloren. Besonders heikel: Auch die dazugehörige Munition fehlt.

29.08.2019