Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik BAMF-Chef warnt vor falschen Anreizen für potenzielle Flüchtlinge
Nachrichten Politik BAMF-Chef warnt vor falschen Anreizen für potenzielle Flüchtlinge
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:02 09.07.2019
Außenansicht vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Quelle: dpa
Nürnberg

Der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat vor “falschen Anreizen“ für potenzielle Flüchtlinge gewarnt. “Man sollte beispielsweise vorsichtig sein mit zu schnellen Beschäftigungsmöglichkeiten für Flüchtlinge“, sagte der Chef der Asylbehörde, Hans-Eckard Sommer, bei einer Veranstaltung des Nürnberger Presseclubs am Dienstabend. “Die Asylbewerber sind alle sehr vernetzt und haben alle Handys.“

Wenn sie bald schon nach ihrer Ankunft in Deutschland einen Job fänden, würden sie das meist sofort Verwandten und Freunden in der Heimat mitteilen. Damit könnten bei diesen unter Umständen falsche Hoffnungen geweckt werden.

In einem anderen EU-Land anerkannte Flüchtlinge problematisch

Für problematisch hält Sommer auch den großen Anteil von Flüchtlingen, die in einem anderen EU-Land anerkannt seien, aber später trotzdem nach Deutschland kämen. Allein 2018 habe seine Behörde 7800 solcher Fälle registriert. “Das sind fast zwei Drittel aller Fälle in Europa“, sagte der BAMF-Chef. Hier sei seine Behörde gezwungen, europäisches Recht anzuwenden, die Fälle genau zu überprüfen und gegebenenfalls im Rahmen des sogenannten Dublinverfahrens auf einer Rückkehr der Betroffenen ins Erstaufnahmeland zu bestehen.

Von RND/dpa

Nun also doch: Der Milliardär und Umweltaktivist Tom Steyer steigt ins parteiinterne Rennen der Demokraten um die US-Präsidentschaft 2020 ein. Dabei gab der Milliardär im Januar noch an, nicht zu kandidieren.

09.07.2019

Die tschechische Regierung setzt auch in Zukunft auf die Kernenergie. Die Erweiterung bestehender Kraftwerke ist bereits geplant. In erneuerbare Energien zu investieren, könne man sich nicht leisten.

09.07.2019

Das Seenotrettungsschiff „Alan Kurdi“ hat 44 gerettete Menschen an die maltesische Marine übergeben. Das teilte die deutsche Organisation am Dienstagnachmittag mit. Unter ihnen sollen auch mehrere Frauen und Kinder sein.

09.07.2019