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Politik Das sind die größten CO2-Sünder unter den Staatschefs
Nachrichten Politik Das sind die größten CO2-Sünder unter den Staatschefs
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13:13 02.07.2019
Flugreisen gehören zu einem Amt als Staatschef dazu. Aber der Verbrauch der Maschinen unterscheidet sich stark. Angela Merkel fliegt im Mittelfeld. Quelle: Michael Kappeler/dpa
Osaka

Beim G20-Gipfel der wichtigsten Industrienationen und der EU in Osaka am Wochenende stand auch die internationale Klimapolitik auf dem Programm. Aber wie steht es um den CO2-Fußabdruck der einzelnen Staatschefs?

Die Urlaubsplattform „fromAtoB“ hat 259 Auslandsflugreisen der G20-Staatsoberhäuptern aus dem Jahr 2018 augewertet, um herauszufinden, wer bisher die meisten CO2-Emmissionen verbraucht hat. Ausgenommen von der Analyse sind Australien, Mexiko, Indonesien und die Schweiz, die ihre Reisedaten nicht zur Verfügung gestellt haben.

Donald Trump belegt Platz zwei

Japans Premierminister Shinzō Abe hat dabei das größte Klima-Päckchen zu tragen. Seine Boeing 747.400 stößt pro geflogenem Kilometer 70 Kilogramm CO2 aus. Bei knapp 207.000 zurückgelegten Kilometern im Jahr 2018 kommt er so laut der Analyse auf fast 14.500 Tonnen CO2.

Auf dem zweiten Platz folgt ihm mit einem Ausstoß von knapp 11.500 Tonnen US-Präsident Donald Trump. Der hat innerhalb eines Jahres zwar deutlich weniger Strecke zurückgelegt, kommt mit seiner Boeing aber auf einen Ausstoß von ganzen 88 Kilogramm per Kilometer.

Spanier verbrauchen pro Kilometer 83 Kilogramm weniger als Trump

Deutschlands Angela Merkel fliegt mehr als Trump – verbraucht mit dem Airbus A340-300 aber weniger, als die zuvor genannten Staatsoberhäupter. Mit einem CO2-Ausstoß von etwa 7300 Tonnen bei einer Flugstrecke von 170 000 Kilometern landet die Kanzlerin auf Platz acht und damit im Mittelfeld.

Die Analyse zeigt aber auch, dass es deutlich klimafreundlicher geht. Besonders wenig verbrauchten im Vergleich Mariano Rajoy und Pedro Sanchéz, die 2018 beide das Amt des spanischen Ministerpräsidentes bekleideten. Bei einem Verbrauch von 5 Kilogramm pro Kilometer kamen sie bei 175.000 zurückgelegten Kilometern auf 985 Tonnen CO2.

Von RND/ hgw

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