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Politik EuGH-Anwältin: Kopftuch am Arbeitsplatz kann verboten werden
Nachrichten Politik EuGH-Anwältin: Kopftuch am Arbeitsplatz kann verboten werden
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11:57 31.05.2016
Geklagt hatte eine Frau, der als Rezeptionistin gekündigt wurde, als sie darauf bestand, künftig mit einem Kopftuch zu arbeiten.
Geklagt hatte eine Frau, der als Rezeptionistin gekündigt wurde, als sie darauf bestand, künftig mit einem Kopftuch zu arbeiten. Quelle: Oliver Berg/Archiv
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Luxemburg

In diesem Fall liege keine "unmittelbare Diskriminierung" wegen der Religion vor. Das Verbot darf aus Sicht der Generalanwältin aber nicht auf Stereotypen oder Vorurteilen gegenüber Religionen beruhen.

Geklagt hatte eine Frau muslimischen Glaubens in Belgien. Ihr wurde als Rezeptionistin gekündigt, als sie darauf bestand, künftig mit einem Kopftuch zu arbeiten. Der Fall kam zum EuGH in Luxemburg, nachdem das höchste belgische Gericht die Richter dort um Auslegung des EU-Diskriminierungsverbots wegen Religion oder Weltanschauung bat. Mit einem Urteil ist in einigen Monaten zu rechnen. In den meisten Fällen folgen die Richter der Empfehlung des Generalanwalts.

dpa