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Nachrichten Politik Milliarden für Künstliche Intelligenz „Made in Germany“
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11:26 13.11.2018
Bei der Kabinettsklausur in Potsdam will die große Koalition mit dem Zukunftsthema Künstliche Intelligenz Aufbruchstimmung verbreiten. Quelle: Ole Spata/dpa
Berlin

Die Bundesregierung will zusätzliche Milliarden-Mittel für Künstliche Intelligenz (KI) „made in Germany“ bis zur Mitte des kommenden Jahrzehnts bereitstellen. „Bis einschließlich 2025 will der Bund insgesamt etwa 3 Mrd. Euro für die Umsetzung der Strategie zur Verfügung stellen“, heißt es in der KI-Strategie der Bundesregierung, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt und am Donnerstag bei der Digitalklausur des Bundeskabinetts in Potsdam beschlossen werden soll. Die Bundesregierung geht von erheblichen Folgeinvestitionen aus. „Die Hebelwirkung dieses Engagements auf Wirtschaft, Wissenschaft und Länder wird mindestens zur Verdoppelung dieser Mittel führen“, heißt es in der Vorlage.

Ziel der Strategie ist es, im globalen Wettbewerb um KI-Forschung und -Anwendungen Anschluss zu halten. „Deutschland soll zu einem weltweit führenden Standort für KI werden, insbesondere durch den einen umfassenden und schnellen Transfer von Forschungsergebnissen in Anwendungen sowie die Modernisierung der Verwaltung im Rahmen rechtsstaatlicher Anforderungen“, heißt es in der Strategie. „,Artificial Intelligence (AI) made in Germany‘ soll zum weltweit anerkannten Gütesiegel werden.“

Konkret will die Regierung bestehende Forschungszentren weiterentwickeln, so dass ein nationales KI-Netzwerk „mit mindestens zwölf Zentren und Anwendungshubs“ entsteht. Auch die Nachwuchsförderung soll ausgeweitet werden. „Mit mindestens 100 zusätzlichen neuen Professuren wollen wir ein breite Verankerung der KI an Hochschulen absichern“, heißt es in der Strategie. Zudem soll ein „deutsche Observatorium für Künstliche Intelligenz“ eingerichtet werden. Öffentliche Förderangebote im Bereich Wagniskapital will die Bundesregierung ausweiten. Insbesondere mittelständische Unternehmen sollen Unterstützung im KI-Bereich erhalten – durch „KI-Trainer“.

Von Rasmus Buchsteiner und Andreas Niesmann/RND

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