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Politik Nach Rezo-Video: Junge Union dringt auf Neustart in der Kommunikation
Nachrichten Politik Nach Rezo-Video: Junge Union dringt auf Neustart in der Kommunikation
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10:41 14.07.2019
Der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, im März 2019 bei einer Veranstaltung in Berlin. Quelle: Michael Kappeler/dpa
Berlin

Nach der massiven Kritik am Umgang mit dem Video des Youtubers Rezo dringt der CDU-Nachwuchs einem Medienbericht zufolge auf grundlegende Änderungen in der Kommunikation der Partei.

„Es muss nun eine übergeordnete Kommunikationsstrategie entwickelt werden, ein offenes Eingeständnis für Fehler geben und ein kompletter Neustart für die Kommunikation der CDU Deutschlands gelingen“, zitierte die „Welt am Sonntag“ aus einem ihr vorliegenden Beschluss des Deutschlandrats der Jungen Union (JU).

In einem Zehn-Punkte-Plan verlangt die Jugendorganisation demnach unter anderem eine „Bündelung aller Kommunikationskanäle“ auf Bundesebene, die umfassende Ausbildung eigener „Digital-Manager“, einen „täglichen Social-Media-Report“ und daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen für Funktionsträger sowie den Einsatz „authentischer CDU-Identifikationsfiguren in der digitalen Welt“.

Rezos – vor allem CDU-kritisches – Video hatte eine breite Debatte über die Klimapolitik ausgelöst und ebenso über die Rolle sozialer Medien bei der Meinungsbildung und den Umgang der Parteien damit.

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Von RND/dpa