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15:16 01.03.2019
Neuer GroKo-Plan: Ärzte erhalten mehr Geld für schnelle Terminvergabe. Quelle: Bernd Weissbrod/dpa
Berlin

Ärzte in Deutschland sollen künftig für eine schnelle Terminvergabe an Patienten mit erheblichen Zuschlägen belohnt werden – abhängig von der Wartezeit.

„Mit den Zuschlägen wird auch das Angebot für zeitnahe Behandlungstermine bei der Terminservicestelle erhöht, die an die Patienten und Patienten vermittelt werden können“, heißt es in einem Änderungsantrag von Union und SPD zum Termin- und Servicestellengesetz (TSVG) von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

Das Gesetz soll in der nächsten Sitzungswoche des Bundestages verabschiedet werden. Ziel ist unter anderem eine Stärkung der so genannten Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen. Sie sind dazu verpflichtet, Patienten innerhalb von vier Wochen Termine bei Haus- und Fachärzten zu vermitteln.

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Bereits die ursprünglichen Pläne von Spahn sahen eine Vergütung für derartige Termine unabhängig vom festgelegten Budget der Praxis vor. Nun soll dazu noch ein Aufschlag kommen.

Laut Änderungsantrag sollen Ärzten einen Zuschlag auf die Versichertenpauschale von 50 Prozent erhalten, wenn sie innerhalb einer Woche einen Patienten behandeln, der durch die Terminservicestelle vermittelt worden ist. Für eine Behandlung innerhalb der zweiten Woche soll es nach den GroKo-Plänen einen Aufschlag von 30 Prozent geben. In der dritten und vierten Woche wären es 20 Prozent.

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Von Timot Szent-Ivanyi und Rasmus Buchsteiner/RND

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