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Nachrichten Politik Polizei zeigt Deutschlandflagge während AfD-Landesparteitag
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16:02 28.10.2018
Polizisten und Demonstranten stehen sich vor Beginn des Landesparteitages der AfD Niedersachsen gegenüber. Quelle: Mohssen Assanimoghaddam/dpa
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Oldenburg

Die Polizei in Oldenburg hat sich gegen eine Vereinnahmung durch Mitglieder der niedersächsischen AfD gewehrt. Die Veröffentlichung von Bildern, die Einsatzbeamte am Rande des AfD-Landesparteitags in Oldenburg mit einer Deutschlandflagge zeigen, sei nicht autorisiert, hieß es in einer Facebook-Mitteilung der Polizei am Sonntag.

„Die Umdeutung und Darstellung zu Propagandazwecken ist in hohem Maße unfair und diskreditierend, sie ist für die abgebildeten Einsatzbeamtinnen und Beamten schlichtweg schwer erträglich.“ Die Polizei verurteile das Vorgehen scharf.

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Der ehemalige niedersächsische AfD-Landeschef Paul Hampel hatte das Foto am Sonnabendabend auf Facebook veröffentlicht. Dazu schrieb er: „Achtung Herr Pistorius, es gibt noch mutige Polizisten in Niedersachsen!“ Die Beamten hätten Schwarz-Rot-Gold geflaggt. „Hunderte AfDler erwidern den Gruß mit dem Absingen der Nationalhymne.“

Nach Darstellung der Polizei hatten die Beamten einen langgedienten Kollegen nach dessen letztem Einsatztag verabschiedet. Dabei seien die Deutschland- und die Niedersachsenflagge gezeigt worden. Als die Polizisten bemerkt hätten, dass sie vom Saal aus fotografiert werden, sei die Veranstaltung abgebrochen und die Flaggen eingerollt worden.

Das könnte Sie auch interessieren: Begleitet von Protesten tagt die niedersächsische AfD in Oldenburg. Doch auch drinnen im Saal geht es heiß her. Die verfeindeten Lager des früheren Landeschefs Paul Hampel und seiner Nachfolgerin Dana Guth geraten aneinander.

Von RND/dpa