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11:13 13.11.2018
Bundesinnenminister Horst Seehofer hat angekündigt, sein Amt als Parteivorsitzender der CSU niederzulegen. Quelle: Kay Nietfeld/dpa
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Berlin

Als CSU-Parteivorsitzender will Horst Seehofer zurücktreten – das scheint am Dienstagmorgen sicher zu sein. Eine entsprechende Ankündigung hatte Seehofer am Montag bei einem Termin im sächsischen Bautzen gemacht. Über den Zeitpunkt gebe es derzeit noch Absprachen, sagte er bei dieser Gelegenheit. Anders stellen sich Seehofers Pläne zu seinem Innenministerposten in Berlin dar. Diesen will Seehofer nach eigenen Worten nicht aufgeben. „Ich bin Bundesinnenminister und werde das Amt weiter ausüben“, sagte er. Von seiner Rückzugsentscheidung als CSU-Chef sei das Ministeramt „in keiner Weise berührt“.

Ein Bericht der „Bild“ gibt nun Hinweise darauf, dass Seehofer am Sonntag in der Sitzung der CSU-Spitze auch von seinem Rückzug aus dem Ministeramt gesprochen haben soll. „Dass ich das Innenministerium nicht bis 2021 führen werde, versteht sich von selbst“, soll ein CSU-Vorstand Seehofer zitiert haben, wie die „Bild“ schreibt. Ein ehemaliger Bundesminister soll in dieser Runde auch auf einen Zeitplan für Seehofers Rückzug gedrängt haben. „Wir brauchen jetzt einen Zeitplan für den Wechsel.“ Die Basis sei „stinksauer“, zitiert die „Bild“ weiter.

Lesen Sie auch: Diese Folgen hat Seehofers Rückzug für die CSU 

Am Ende habe Seehofer dem zugestimmt. Er wolle der Neuaufstellung seiner Partei „nicht mehr im Wege stehen“. Auch der Zeitpunkt Anfang 2019 soll für seinen Rückzug von der CSU-Spitze in dieser Sonntagsrunde gefallen sein.

Das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) hatte bereits am Sonntag berichtet, dass Seehofer eine Ämtertrennung für schwierig halte. Er wolle ein geordnetes und würdiges Verfahren. Ohne die „Macht“ und die „Wucht“ des Parteivorsitzes sei es allerdings schwierig, Bundesinnenminister zu bleiben, sagte Seehofer nach RND-Informationen am Sonntag. Teilnehmer der Sitzung verstanden das als Signal, er sei auch zum Verzicht auf den Chefposten im Bundesinnenministerium bereit. „Er tritt von beidem zurück. Eines nach dem anderen“, sagte ein Präsidiumsmitglied dem RND.

Von Rasmus Buchsteiner und Jana Wolf/RND

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