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Nachrichten Politik Sicherheitssiegel für Smart-Home-Geräte
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11:29 21.04.2017
Quelle: dpa
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Berlin

„Die Einführung eines freiwilligen IT-Gütesiegels für internetfähige Produkte wäre ein wichtiger Schritt für die Verbraucher, um bei der Kaufentscheidung mehr Transparenz hinsichtlich der IT-Sicherheitseigenschaften von Produkten zu erhalten“, sagte Ulrich Kelber, Parlamentarische Staatssekretär im Bundesjustizministerium, den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND). „Derzeitig werden innerhalb der Bundesregierung zu der Thematik Gespräche geführt, um zu einer baldigen Lösung zu kommen, die auch den Anforderungen des EU-Binnenmarktes gerecht werden kann“, erklärte Kelber.

Der Branchenverband Bitkom signalisierte Bereitschaft, die Einführung eines neuen Labels für den boomenden Smart-Home-Markt zu unterstützen. „Eine Sicherheitsklassifizierung von Smart-Home-Geräten wäre eine bedenkenswerte Möglichkeit, um den Verbraucher schon beim Kauf besser aufzuklären – und Hersteller zu belohnen, die auf Sicherheit setzen“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder dem RND. „Wir haben bei der Einführung des Energielabels für Elektrogeräte gesehen, dass das funktionieren kann.“

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Analog zum Energielabel für elektronische Geräte könnte ein neues Siegel auf der Verpackung anzeigen, ob die Geräte ausreichend vor dem Zugriff Fremder geschützt sind. Bisher gibt es weder Selbstverpflichtungen der Industrie noch gesetzliche Vorgaben zur Sicherheit im sogenannten „Internet der Dinge“, wie Experten die Vernetzung von Geräten und Maschinen nennen. Viele installierte Geräte sind bisher gar nicht oder nur unzureichend durch Standard-Passwörter geschützt. Experten warnen seit Langem vor Missbrauch.

Von RND

21.04.2017