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Politik Haben sich Bamf-Mitarbeiter im Südwesten bestechen lassen?
Nachrichten Politik Haben sich Bamf-Mitarbeiter im Südwesten bestechen lassen?
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12:04 28.01.2019
In Baden-Würtemberg sollen sechs Bamf-Mitarbeiter Zuwendungen angenommen haben. Quelle: Daniel Karmann/dpa (Symbolbild)
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Stuttgart

Neue Verdachtsfälle beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf): Nach Angaben der „Welt“ soll das Bamf bereits mehrere Strafanzeigen gegen Mitarbeiter gestellt haben als bislang öffentlich bekannt war. So sollen sechs Mitarbeiter aus Sigmaringen in Baden-Württemberg Zuwendungen von Sprachmittlern erhalten und falsche Abrechnungen ausgestellt haben.

Der Hinweis, der zu den Ermittlungen führte, sei aus dem Bundesinnenministerium gekommen. Die Vorfälle, die nun untersucht werden, sollen sich zwischen Herbst 2016 und Frühjahr 2017 ereignet haben. Nachdem das Bamf die Vorfälle selbst geprüft und bewertet hat, wurde der Fall an die zuständige Staatsanwaltschaft in Hechingen weitergegeben, die die Ermittlungen bereits bestätigt hat.

Waren die Vorgänge strafbar?

Nach der ersten Bewertung sei laut einem Sprecher klar, dass es „nur um relativ geringe Beträge“ ging, heißt es in der „Welt“. Unklar sei, ob sich „überhaupt ein strafbares Verfahren herausstellen“ wird.

Im vergangenen Jahr wurde bereits in Bremen ein Fall bekannt, bei dem eine Außenstellen-Leiterin mehrere Asylanträge wissentlich falsch bearbeitet haben soll.

Von RND/fw