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Politik Trump-Vertrauter Roger Stone in Florida verhaftet
Nachrichten Politik Trump-Vertrauter Roger Stone in Florida verhaftet
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16:56 25.01.2019
Der Vertraute von US-Präsident Donald Trump, Roger Stone, ist in Florida verhaftet worden. Quelle: AP
Miami

Der Berater Roger Stone ist in Fort Lauderdale im Bundesstaat Florida verhaftet worden. Das teilte das Büro des FBI-Sonderermittlers Robert Mueller am Freitagmorgen mit. Zuvor wurde eine Anklage gegen den Trump-Vertrauten eingereicht.

Darin werden Stone unter anderem Justizbehinderung, Falschaussagen und die Beeinflussung von Zeugen vorgeworfen. Konkret wird Stone beschuldigt, den Kongress angelogen und Muellers Untersuchungen zur Russland-Affäre behindert zu haben. Stones Name war im Zuge der Ermittlungen immer wieder gefallen.

WikiLeaks veröffentlichte Email-Kontakte zwischen Trump und Stone

Mueller geht unter anderem der Frage nach, ob Präsident Donald Trump und Stone von der Veröffentlichung der gestohlene Clinton-E-Mails wussten. Stone hatte die Präsidentschaftskampagne von Donald Trump beraten. Laut Anklage kontaktierte ein ranghoher Wahlkampfmitarbeiter von Trump den Berater, um ihn zu fragen, wann die gestohlenen Dokumente veröffentlicht werden könnten.

In der Anklage wird Stone nicht beschuldigt, sich mit WikiLeaks oder Russen verschworen zu haben. Diese sollen laut Mueller die E-Mails von Clintons Wahlkampfmanager John Podesta durch Hackerangriffe geklaut haben. Stone hat ein Fehlverhalten seinerseits bestritten. Sein Anwalt Grant Smith kommentierte Anfragen zunächst nicht.

Der Kontakt zwischen dem Trump-Team und Stone kam zustande, nachdem WikiLeaks am 22. Juli 2016 zunächst E-Mails veröffentlicht hatte, die bei Hackerangriffen auf die nationale Organisation der Demokraten und andere Gruppen erbeutet worden waren - noch vor der Veröffentlichung der Podesta-Mails. Dieses Mitglied, dessen Name in dem Gerichtsdokument nicht genannt wird, habe Stone über weitere Veröffentlichungen gefragt und „welche anderen schädlichen Informationen“ WikiLeaks „bezüglich der Clinton-Kampagne“ gehabt habe.

Stone wird auch der Zeugenbeeinflussung beschuldigt. Laut Anklage bemühte er sich längere Zeit, den New Yorker Radiomoderator Randy Credico - in der Schrift als „Person 2“ bezeichnet - davon abzuhalten, seiner eigenen Aussage vor dem Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses zu widersprechen.

Bevor WikiLeaks Podestas E-Mails veröffentlichte, hatte Stone einen Tweet geschrieben, der bei Ermittlern den Eindruck erweckte, dass er wusste, dass die E-Mails bald veröffentlicht würden. Stone hat gesagt, er habe keine Insiderinformationen über den Inhalt der E-Mails im Besitz von WikiLeaks gehabt oder wann sie veröffentlicht würden. Er habe von Credico erfahren, dass WikiLeaks die E-Mails habe und plane, diese zu veröffentlichen, hatte Stone gesagt.

Von RND/AP/mkr

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