Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Wegen Manipulation: North Carolina muss Abgeordneten erneut wählen
Nachrichten Politik Wegen Manipulation: North Carolina muss Abgeordneten erneut wählen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:26 22.02.2019
Im US-Repräsentantenhaus muss die Wahl für einen Sitz aus dem Bundesstaat North Carolina wiederholt werden. Quelle: Chuck Burton/AP/dpa
Washington

Im US-Repräsentantenhaus muss die Wahl für einen Sitz aus dem Bundesstaat North Carolina wiederholt werden. Ein Mitarbeiter des bei der Parlamentswahl im vergangenen November äußerst knapp siegreichen Kandidaten der Republikaner, Mark Harris, soll unredliche Methoden angewandt haben. Harris selbst sagte bei einer Anhörung am Donnerstag, er glaube, dass die Voraussetzungen für eine Wiederholung gegeben seien.

Ein Mitarbeiter von Harris soll das Briefwahlverfahren manipuliert haben. Harris' eigener Sohn, ein Staatsanwalt, musste bei einer Anhörung zugeben, den Vater gewarnt zu haben. Dieser hatte zuvor erklärt, es habe keine Warnungen gegeben und die Sache seine eine böswillige Erfindung der Demokraten.

Demokraten: Harris soll dem Gegenkandidaten den Sitz überlassen

Von Anhängern der Demokraten kam am Donnerstag die Forderung, Harris solle seinem Gegenkandidaten Dan McCready den Sitz überlassen, diesem sei der Sieg klar entrissen worden. Harris, ein rechtskonservativer Pastor, dessen Kandidatur ausdrücklich von Präsident Donald Trump unterstützt worden war, hatte trotz der Manipulation einen Vorsprung von weniger als 1000 Stimmen.

Neuwahl hätte kaum Auswirkung auf Repräsentantenhaus

Sollte eine Neuwahl von einem Kandidaten der Demokraten gewonnen werden, hätte das im Repräsentantenhaus kaum spürbare Auswirkungen. Der Demokraten haben dort auch ohne den Sitz aus North Carolina eine deutlich Mehrheit.

Von RND/dpa

Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch wirbt dafür, die positiven Seiten der Europäischen Union in den Vordergrund zu stellen. Damit weist der 60-Jährige innerparteilich jene in die Schranken, die die EU für die Wurzel allen Übels halten.

22.02.2019

Tunesien, Algerien, Marokko – die Zahl der Abschiebungen in diese Staaten hat einem Medienbericht zufolge deutlich zugenommen. Im Vergleich zu 2015 liegt die Zahl im vergangenen Jahr demnach fast vierzehnmal höher. Und nicht nur diese Länder sind von den steigenden Abschiebezahlen betroffen.

22.02.2019

Die Kritik an Ungarns Regierungschef Viktor Orban wird schärfer. EVP-Fraktionschef Manfred Weber wirft ihm indiskutable Entscheidungen vor – und will „mit aller Härte“ gegen das Land vorgehen. Nach Orbans Attacke auf Juncker distanzieren sich auch andere führende Unionspolitiker deutlich.

22.02.2019