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Politik Weißes Haus droht wieder mit Entzug von Akkreditierung für Acosta
Nachrichten Politik Weißes Haus droht wieder mit Entzug von Akkreditierung für Acosta
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16:44 19.11.2018
Das Weiße Haus entzog dem CNN-Journalisten Jim Acosta den Pressepass. Quelle: imago/UPI Photo
Washington

Die US-Regierung hat dem CNN-Reporter Jim Acosta erneut mit dem Entzug seiner Presseakkreditierung für das Weiße Haus gedroht. Nachdem ein Gericht entschieden hatte, Acostas Zugangsberechtigung wieder Gültigkeit zu verleihen, schickte der Amtssitz von US-Präsident Donald Trump nun einen Brief an Acosta. Darin hieß es, die Akkreditierung werde aufgehoben, sobald die richterliche Anordnung ausgelaufen sei.

CNN erklärte, die Trump-Regierung verstoße weiterhin gegen die Verfassung. Das Vorgehen des Weißen Hauses gefährde alle Journalisten und Nachrichtenorganisationen.

Bundesrichter Timothy Kelly hatte am Freitag entschieden, die Akkreditierung wieder in Kraft zu setzen. Acosta sei „irreparabler Schaden“ entstanden, erklärte er. Das Argument der Regierung, CNN könne doch einfach einen anderen Reporter schicken, wies er zurück.

Anlass für das Weiße Haus zum Entzug der Zugangsberechtigung von Acosta war ein Streit mit Trump bei einer Pressekonferenz gewesen. Die beiden waren hitzig aneinandergeraten. CNN wollte die Verbannung seines Chefkorrespondenten nicht hinnehmen und beantragte per einstweiliger Verfügung, Acosta sofort wieder Zutritt zu Pressekonferenzen und anderen Veranstaltungen im Machtzentrum der USA zu gewähren, bis der Rechtsstreit endgültig entschieden ist.

Von RND/AP/ngo

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