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Promis Kraftklub-Frontmann kritisiert Gamer-Debatte: „Das Problem heißt Rassismus“
Nachrichten Promis Kraftklub-Frontmann kritisiert Gamer-Debatte: „Das Problem heißt Rassismus“
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18:41 15.10.2019
ARCHIV - 24.09.2019, Berlin: Felix Brummer (alias Kummer), Frontmann der Band Kraftklub, steht in einem Innenhof in Kreuzberg. (zu dpa «Kummer kritisiert Gamerszene-Debatte: «Das Problem heißt Rassismus») Foto: Fabian Sommer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Quelle: Fabian Sommer/dpa
Halle

Kraftklub-Frontmann Felix Kummer hat die Debatte um Computerspiele nach dem Terroranschlag von Halle kritisiert. „Man kann das auch einfach beim Namen nennen. Hier geht es ganz einfach um Rassismus und Neonazis“, sagte der Sänger und Rapper in einem Interview, das der Radiosender MDR Jump am Dienstag verbreitete. „Das sind keine Computerspieler. Das Problem heißt Rassismus und Faschismus und Neonazis.“

„Das eigentliche Problem wird nicht angesprochen“

„Ich finde es schon bemerkenswert, wie in der öffentlichen Wahrnehmung unterschieden wird zwischen dem echten Terror, dem Terror, der von Islamisten oder Linksextremisten ausgeht, und dann dem dramatischen Einzeltäter. Und dann liest man, dass es hier eher die Gaming- oder Computerspielszene ist.“ Er habe das Gefühl, dass das eigentliche Problem mit dem Fokus auf die Gamerszene nicht angesprochen werde.

Kummer veröffentlichte am vergangenen Freitag sein erstes Soloalbum „Kiox“. Auf dem neuen Album rappt der 30-Jährige unter anderem über seine Jugend in Chemnitz – und die Alltäglichkeit rechter Gewalt.

RND/dpa/msc

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