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Promis Wolfgang Lippert fordert mehr Würdigung der Ostdeutschen
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Wolfgang Lippert fordert mehr Würdigung der Ostdeutschen

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08:12 13.09.2020
12.03.2020, Berlin: Der Moderator und Entertainer Wolfgang Lippert zeigt bei einem Pressetermin im Little BIG City einen Aufkleber mit der Aufschrift «Petting statt Pershing», einem Slogan aus den 1980er Jahren (Archiv). Quelle: Jens Kalaene/dpa
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Berlin

Wolfgang Lippert hat im dreißigsten Jahr der deutschen Wiedervereinigung um mehr Verständnis für die Leistung ostdeutscher Menschen geworben. „Als Alt-Bundesländler sollte man sich mal vorstellen, wie schwer es für ganz viele Menschen war, diese Einheit vor 30 Jahren zu vollziehen; auf den beruflichen und persönlichen Lebenswegen. Mit Berufsgruppen, die komplett weggefallen sind und Firmen, die es einfach nicht mehr gab“, sagte der 68-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. „Der Bürger Ost musste da ganz schön elastisch sein bei diesen Dingen.“

„Haben an einigen Stellen vergessen, miteinander zu schmusen“

Lippert, einer der bekanntesten TV-Entertainer in der DDR und nach dem Mauerfall unter anderem Moderator der Sendungen „Der Große Preis“ und „Wetten, dass..?“, sagte mit Blick auf die Wiedervereinigung: „Wenn man bei dem Wortstamm bleibt, dass sich da welche vereinigen im besten Sinne des Wortes, dann ist es ja bei Liebenden so: Es ist schön, wenn sie vorher schmusen. Und wir haben an einigen Stellen vergessen, miteinander zu schmusen, weil es alles viel zu schnell ging.“

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Beidseitige Bewunderung nötig

Und: „Wir waren als Ossis immer wahnsinnig neugierig auf den Westen, haben ihn immer bewundert. Wir haben es wahrscheinlich den Westbürgern damit leichter gemacht, dass die sich ganz prima fanden. Jetzt müssen die erst mal gucken, dass alle prima sind.“

Von RND/dpa