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Wirtschaft ADAC-Postbus verbindet 24 Städte
Nachrichten Wirtschaft ADAC-Postbus verbindet 24 Städte
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10:21 04.02.2019
Der neue ADAC-Postbus startet am 1. November. Quelle: dpa
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Berlin

Der neue ADAC-Postbus rollt ab 1. November. Der „Bus für Deutschland“, wie die Partner ihn nennen, soll zunächst auf fünf Strecken und zwischen 24 großen Städten fahren. Zur bisherigen Verbindung zwischen Köln und München kämen vier Linien zwischen Städten wie Berlin, Hamburg, Hannover, Leipzig, Frankfurt am Main und Dresden hinzu. Die Strecken haben jeweils verschiedene Varianten für Zwischenstopps.

Preislich orientiert sich der ADAC-Postbus unterhalb der günstigsten Angebote der Deutschen Bahn. So kostet eine einfache Fahrt von München nach Stuttgart ab elf Euro. Die Strecke Frankfurt/MainDortmund gibt es ab 18 Euro, KölnBerlin ab 28 Euro. ADAC-Mitglieder erhalten zahlreiche Vorteile, wie zum Beispiel kostenlose Sitzplatzreservierung oder die kostenfreie Mitnahme eines zweiten Gepäckstücks.

Die über 60 ADAC-Postbusse der Hersteller Scania und Van Hool verfügen über Sicherheitstechnologien wie Abstandsregel automatik und Spurhaltesysteme. Zusätzliches Novum in der Branche: Die Busse von Van Hool sind bereits behindertengerecht und barrierefrei ausgestattet. Außerdem verfügen die Sitzplätze in den neuen ADAC-Postbussen über Drei-Punkt-Gurte zum sicheren Transport von Kleinkindern in Kindersitzen. Es gibt Steckdosen in jeder Sitzreihe, WLAN ist kostenlos nutzbar. Über ein Mediacenter lassen sich Audio- und Video-Angebote nutzen. Snacks und Getränke sind in allen Bussen erhältlich.

Der Geschäftseinstieg der Giganten sorgt in der mittelständisch dominierten Branche für Kritik. Der Geschäftsführer von MeinFernbus, Torben Greve, fordert Fairplay. Es wäre „nicht hinnehmbar, wenn Überschüsse aus dem Briefmonopol zu einer Quersubventionierung der Post-Fernbus-Sparte genutzt werden sollten“.