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Wirtschaft Brandenburger Druckmaschinen als Vorbild für Japan
Nachrichten Wirtschaft Brandenburger Druckmaschinen als Vorbild für Japan
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20:48 08.10.2019
Die japanische Delegation in der Druckerei der MAZ. Quelle: Friedrich Bungert
Potsdam

Eine Delegation der japanischen Zeitungsindustrie hat am Dienstag die Redaktion und Druckerei der Märkischen Allgemeinen in Potsdam besichtigt. Die 30 Gäste, unter ihnen auch Vertreter von Fujifilm, der Nikkei-Gruppe und der „Asahi Shimbun“ – mit 26 Druckereien und einer täglichen Auflage von mehr als elf Millionen Exemplaren die zweitgrößte Zeitung der Welt – sind anlässlich der Berliner Messe „World Publishing Expo“(WPE) zu neuen Technologien für die Zeitungsproduktion in die Region gereist.

Neben einem Besuch von Druckereien in Warschau und Berlin wollten sie sich bei ihrem einwöchigen Aufenthalt auch mit den Herausforderungen an die Herstellung der größten Regionalzeitung im Land Brandenburg vertraut machen. Die Pressedruck Potsdam GmbH zählt zu den modernsten Druckereien Europas und ist seit 2018 Mitglied im Starclub des internationalen Verbandes WAN-IFRA.

Nirgends auf der Welt wird noch so viel Zeitung gelesen wie in Japan. Obwohl die Gesamtauflage aller japanischen Zeitungen von täglich 54 Millionen im Jahr 2000 bis 2015 um sieben Millionen gefallen ist, haben immer noch mehr als 80 Prozent aller Haushalte ein Zeitungsabonnement. Dabei sind die ältesten Menschen die treuesten Zeitungsleser: Mehr als 90 Prozent aller Japaner über 50 lesen täglich Zeitung, allerdings nur gut 50 Prozent derer zwischen 15 und 19 Jahren.

Allein in Tokyo werden täglich sechs Millionen Tageszeitungen der „Asahi Shimbun“ gedruckt. Quelle: Friedrich Bungert

Von MAZonline

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