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Nachrichten Wirtschaft Neues Gerät erkennt Sonnenbrandgefahr
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21:26 15.05.2017
Etwas größer als ein Brillenglas und wasserdicht: Der Sunscreenr. Quelle: Sunscreenr
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Berlin

Wenn sich die Sonne das erste Mal im Jahr so richtig nach Sommer anfühlt, kommen auch die ersten Warnungen: Eincremen nicht vergessen. Und Recht haben sie, die Mütter, Ärzte und Frauenzeitschriften dieser Welt. Denn zu viel UV-Strahlung bringt nicht nur Sonnenbrand und schrumpelige Haut, sondern im schlimmsten Fall auch Hautkrebs. Ein neues kleines Gerät für die Strandtasche soll künftig dabei helfen, sich richtig einzucremen und keine Stellen zu vergessen.

Der sogenannte Sunscreenr misst nur knapp vier mal zwei Zentimeter und ist bunt gummiummantelt. Das Gerät hat ein kleines Guckloch, durch das der Sonnenbader hindurchschaut. Eine UV-Kamera im Inneren fängt die reflektierte Strahlung auf. Das bewirkt, dass eingecremte Stellen wie ein dunkler Farbfilm auf der Haut dargestellt werden – helle Hautstellen brauchen noch eine Portion Sonnencreme.

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So können etwa Eltern kontrollieren, ob die Kinder gut eingeschmiert sind oder ob das Wasser beim Baden den UV-Schutz abgewaschen hat. Wer allein sonnenbadet, kann das Gerät aber genauso benutzen. Die Aufnahme kann nämlich aufgezeichnet und dann abgespielt werden. Sonnenbrand auf Ohren, Geheimratsecken oder den Oberschenkelinnenseiten sollte damit kein Thema mehr sein. Die Batterie lässt sich übrigen über einen Mini-USB-Stecker aufladen.

Zu kaufen gibt es das Gerät bisher nur über die firmeneigene Website zum stolzen Preis von 119 Dollar plus Versandgebühren nach Deutschland. Angeblich sind aber schon viele Sonnencremehersteller interessiert – und der Suncreenr könnte bald in Kooperation in die Massenfertigung gehen. Hoffentlich noch bevor der Winter kommt.

Von Anne Grüneberg/RND

15.05.2017
15.05.2017
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