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Wirtschaft Bericht: ADAC muss 100 Millionen Euro Steuern nachzahlen
Nachrichten Wirtschaft Bericht: ADAC muss 100 Millionen Euro Steuern nachzahlen
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13:13 25.01.2019
Der ADAC muss 100 Millionen Euro an Steuern nachzahlen – und will die Regionalclubs daran beteiligen. Quelle: Fabian Sommer/ dpa
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München

Der ADAC muss 100 Millionen Euro an Steuern nachzahlen, wie die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) berichtet. Die Größenordnung stimme, die konkrete Zahl wollte ein ADAC-Sprecher auf Anfrage aber nicht bestätigen. Die Nachzahlung betreffe den Zeitraum 2016 bis 2018.

Hintergrund sei eine Neubewertung des Steuersatzes. Demnach wurde ein Teil der Leistungen, die der ADAC für seine Mitglieder erbringe, inzwischen als versicherungssteuerpflichtig eingestuft. Auch der Pannen- und Unfalldienst gehören laut „SZ“ zu diesen Leistungen.

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Verwaltungsrat will Regionalclubs beteiligen

Im Verwaltungsrat des ADAC, in dem neben dem Präsidium die 18 Regionalclubs vertreten sind, habe man sich auf eine Beteiligung der Clubs an den Nachzahlungen entschieden, berichtete der Sprecher. Die Entscheidung sei mit großer Mehrheit gefallen. Inzwischen regt sich aber laut dem Bericht Widerstand in einigen der Regionalbüros. Diese wollten verhindern, Teile der Nachzahlung selbst schultern zu müssen. Eine Klage liege derzeit aber nicht vor, sagte der Sprecher.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Automobilklub für einen Skandal sorgt. Immer wieder drohten dem ADAC bereits Untersuchungen. Steuern musste der ADAC auch schon nachzahlen, 2017 aus denselben Gründen wie jetzt, laut „SZ“ in Höhe von rund 90 Millionen Euro. Auch diese Größenordnung stimme, hieß es.

Nach Skandalen: ADAC hat sich neu aufgestellt

Für die Nachzahlungen seien Rückstellungen gebildet worden, sie seien bereits beglichen. Der ADAC kalkuliert laut Zeitung mit einer jährlichen Steuerbelastung in diesem Zusammenhang von 30 bis 35 Millionen Euro. Der ADAC hatte sich nach einem Skandal um Manipulationen bei seinem Autopreis „Gelber Engel“ neu aufgestellt. Seit 2016 sind Verein, Aktiengesellschaft und Stiftung voneinander getrennt.

Von RND/dpa

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