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Wirtschaft Unwetterbilanz 2018: Brandenburg kommt glimpflich davon
Nachrichten Wirtschaft Unwetterbilanz 2018: Brandenburg kommt glimpflich davon
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14:43 29.04.2019
Mitarbeiter von Bahn und THW räumen nach einem Sturm herunter gefallene Äste von den Gleisen. Quelle: Dennis Altenhofen/dpa
Potsdam

 Die Unwetter des vergangenen Jahres haben in Brandenburg und Berlin vergleichsweise geringe Schäden angerichtet. Nach Sturm, Hagel, Starkregen und Hochwasser erstatteten die Versicherer in Brandenburg 34 Millionen Euro und in Berlin 14 Millionen Euro. Das teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Montag mit. In Summe war das weniger als zwei Prozent der bundesweiten Schadenssumme von 2,6 Milliarden Euro.

In der Statistik sind versicherte Schäden an Häusern, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetrieben enthalten. Im Vergleich aller 16 Bundesländer liegen Brandenburg und Berlin, was die Schadenssumme betrifft, auf den Plätzen 13 und 14. Nur in Mecklenburg-Vorpommern und Bremen ging durch Naturgewalten weniger kaputt.

Nordrhein-Westfalen am stärksten betroffen

Besonders schlimm war die Lage in NRW. Sturm und Hagel sorgten im bevölkerungsreichsten Bundesland für Schäden von 786 Millionen Euro. Mit einigem Abstand folgten Baden-Württemberg (Schadenshöhe 156 Millionen Euro) und Bayern (202 Millionen). In Brandenburg regulierten die Versicherer Sturm- und Hagelschäden in Höhe von 31 Millionen, drei weitere Millionen wurden infolge sogenannter Elementarschäden (Hochwasser und Starkregen) ausgezahlt. „2018 gehörte zu den vier schwersten Sturmjahren der letzten 20 Jahre“, sagte GDV-Präsident Wolfgang Weiler.

Von MAZonline

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