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Wirtschaft VW zahlt 1,77 Milliarden Euro für Berater und Anwälte im Abgasskandal
Nachrichten Wirtschaft VW zahlt 1,77 Milliarden Euro für Berater und Anwälte im Abgasskandal
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14:31 16.06.2019
Der VW-Tower am Stammsitz in Wolfsburg. Quelle: Moritz Frankenberg/dpa
Wolfsburg

Volkswagen hat für Berater und Anwälte, die der Konzern im Zusammenhang mit dem Dieselskandal beauftragt hat, bisher 1,77 Milliarden Euro ausgegeben. Die Summe beinhalte Zahlungen für alle Marken inklusive Audi und Porsche sowie alle Märkte, berichtete das „Handelsblatt“. Ein VW-Sprecher bestätigte die Zahl von 1,77 Milliarden Euro.

Es wird davon ausgegangen, dass die Summe noch steigen wird, da die juristischen Verfahren im Zusammenhang mit dem Abgasskandal noch nicht abgeschlossen sind. Zu den großen Auftragnehmern zählt die US-Anwaltskanzlei Jones Day, die VW im September 2015 mit der Vertretung gegenüber den Strafverfolgungsbehörden in den USA beauftragt hatte.

Mehr lesen: Überraschendes Urteil: Dieselkläger haben ein Recht auf einen VW-Neuwagen

Volkswagen hatte zu Jahresbeginn spürbar an Gewinn eingebüßt. Unter dem Strich verdiente der Konzern im ersten Quartal 3,05 Milliarden Euro, nach rund 3,3 Milliarden Euro vor einem Jahr. Dazu trugen auch die Kosten für Rechtsstreitigkeiten rund um die manipulierten Dieselmotoren bei. In der Rechnung seien Kosten für Rechtsanwälte, Vergleiche und ausstehende Verfahren enthalten, hatte VW-Finanzvorstand Frank Witter Anfang Mai gesagt.

Von RND/dpa

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