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Wirtschaft Zukunftspreis Brandenburg: Energieinsel aus Vehlefanz räumt Ehrung ab
Nachrichten Wirtschaft Zukunftspreis Brandenburg: Energieinsel aus Vehlefanz räumt Ehrung ab
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20:13 24.11.2019
Rico Rückstadt (r.), Gründer und Geschäftsführer der Energieinsel GmbH, erhielt die Auszeichnung aus den Händen von IHK-Präsident Peter Heydenbluth. Quelle: Thomas Goethe
Berlin/Vehlefanz

“Jawoll!“, dieser Gedanke schoss Rico Rückstadt, Geschäftsführer der in Vehlefanz ansässigen Energieinsel GmbH, am Freitagabend als erstes durch den Kopf, als IHK-Präsident Peter Heydenbluth sein Unternehmen als Sieger des „Zukunftspreises Brandenburg“ nannte. Insgesamt sechs von zwölf nominierten Brandenburger Firmen wurden unter den Augen von Ministerpräsident Dietmar Woidke im Holiday Inn Congress Center in Schönefeld mit dem wichtigsten Wirtschaftspreis des Landesgeehrt. 75 Bewerbungen für den Preis hatte es gegeben.

Nachhaltigkeit für Energieinsel seit 2012 das Thema schlechthin

Gewürdigt wurden in Schönefeld mit der Auszeichnung besondere unternehmerische Leistungen und unternehmerisches Engagement von Firmen aus dem Land Brandenburg, die auf wirtschaftlich sicheren Füßen stehen und darüber hinaus Zukunftsfähigkeit repräsentieren. Zu ihnen gehört die Energieinsel, die sich in den sieben Jahren seit ihrer Gründung im Jahr 2012 nicht nur in der Region Oberhavel einen Namen gemacht hat. Auf Photovoltaikanlagen und Stromspeicher spezialisiert sind die rund 60 Mitarbeiter mittlerweile in ganz Ostdeutschland unterwegs, um derlei Anlagen auf Privathäusern, aber auch bei kleinen und mittelständischen Unternehmen zu installieren. Die Anlagen werden für die Bedürfnisse der Kunden maßgeschneidert und machen sie unabhängig von den aktuell geltenden Stromkosten. Über 1300 solcher Installationen hat die Energieinsel bis heute installiert. „Die CO2-Einsparung unserer Sonnenkraftwerke entspricht der Anpflanzung von mehr als 12 000 Bäumen“, sagt Rückstadt. Nachhaltigkeit ist für ihn und sein Team seit der Unternehmensgründung 2012 das Thema schlechthin. „Auch deshalb legen wir enormen Wert auf die Qualität unserer Anlagen. Die sollen schließlich lange halten", sagt der Geschäftsführer.

Umzug von Germendorf nach Vehlefanz

Zunächst in Germendorf angesiedelt zog Rückstadt mit seinem Unternehmen 2018 nach Vehlefanz um. „Eine goldrichtige Entscheidung. Wir fühlen uns dort wohl,die Bedingungen vor Ort und die Anbindung sind top“, sagt er, der sich nicht nur Umweltaspekten, sondern auch sozialen Zwecken mit seiner Energieinsel verbunden fühlt. So engagiert er sich seit Jahren sowohl ehrenamtlich im Energieausschuss der IHK Potsdam sowie für zahlreiche Vereine in der Region.

Zwölf Unternehmen waren für den „Zukunftspreis Brandenburg 2019“ nominiert. Quelle: Nadine Bieneck

Auch Birkholz und Mohns Dentallabor aus Oranienburg unter Nominierten

Nicht nur Energieinsel aus Vehlefanz repräsentierte am Freitagabend beim „Zukunftspreis Brandenburg“ den Landkreis Oberhavel. Mit dem Birkholz und Mohns Dentallabor aus Oranienburg gab es einen zweiten Nominierten aus der Region, die damit überdurchschnittlich stark vertreten war. Beworben hatten sich Unternehmen aus den Bereichen Dienstleistungen, Handel, Handwerk, Industrie, IT und Tourismus aus dem ganzen Land.

Sieger bis zum Schluss geheim gehalten

Ausgelobt wird der Zukunftspreis von den sechs Wirtschaftskammern des Landes, Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern. Partner der Ehrung sind zudem namhafte Institutionen und Unternehmen wie die Investitionsbank des Landes Brandenburg, die Wirtschaftsförderung des Landes Brandenburg , die Deutsche Bank, die Bürgschaftsbank Brandenburg, die EWE AG sowie die Agenturen für Arbeit Eberswalde und Frankfurt (Oder). Eine Jury, zu der unter anderem die Präsidenten der einzelnen Kammern gehören, entschied über die Gewinner. Novum in diesem Jahr: Diese wurden bis zum Veranstaltungsabend geheim gehalten.

Von Nadine Bieneck

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