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Wissen Bademode 2019: Das sind die diesjährigen Trends
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14:18 13.05.2019
Ob im Urlaub oder am heimischen Badesee: Die Bademodentrends sind 2019 besonders ausgefallen. Quelle: Pixabay (Symbolbild)
Hamburg

Wassersportler tragen langärmelige Shirts, älteren Damen steht ein Badeanzug und junge Frauen zeigen im Bikini viel Haut: Das soll sich mit der Bademode 2019 ändern. Unter den üblichen Angeboten tummeln sich jetzt auch „Rashguards“, also kurz- oder langärmelige Shirts für den Schwimmausflug, und auch One-Shoulder-Bikinis für das perfekte Strandoutfit.

Die Bademodentrends sind dieses Jahr oft ausgefallen – bei der Wahl des Schnitts sollte man darauf achten, Problemzonen richtig zu kaschieren.

Bademode 2019: Der neueste Trend sind Rashguards

Der langärmelige, hochgeschlossene Badeanzug für Frauen – meist mit einem Reißverschluss vorne oder hinten zum An- und Ausziehen – wird von den Modeexperten Rashguard genannt und ist das Trendteil der Bademode 2019. Unschlagbarer Vorteil: Der Rashguard schützt die Haut vor den gefährlichen Strahlungen der Sonne. Wer wissen will, wie hoch der Lichtschutzfaktor des Stoffes ist, findet die Angaben in der Regel auf dem Etikett.

Zurück in die 90er Jahre: Hohe Beinausschnitte

Auch andere Bademode knausert nicht mit dem Stoff – zum Beispiel Höschen mit hochsitzendem Bund. Schon im vergangenen Jahr waren Bikinis mit High-Waist-Hosen angesagt. „Diese waren inspiriert von den 50er Jahren. Das ist mittlerweile out“, sagt die Imageberaterin Ines Meyrose aus Hamburg. Stattdessen seien jetzt hohe Beinausschnitte angesagt. Damit nähere man sich laut der Expertin dem Swimwear-Look der 90er Jahre an. Baywatch lässt grüßen.

Hohe Beinausschnitte: Problemzonen gekonnt kaschieren

Diese Beinausschnitte sind etwas für fülligere Frauen, die nicht allzu lange Beine haben, rät Stilberaterin Lydia Meier aus Starnberg: So würden sie optisch gestreckt werden. Darüber hinaus empfiehlt die Modeexpertin die Bikinis mit High-Waist-Hosen jenen Frauen, die ein kleines Bäuchlein haben.

Viele Badeanzüge und Bikinis haben Raffungen, Rüschen und Drapierungen – also immer etwas mehr an Stoff und damit auch an Volumen. Das hat aus Styling-Sicht ebenfalls Vorteile: Mit solchen Details kann man Körperpartien, mit denen man nicht hundertprozentig zufrieden ist, kaschieren. So schaffen Rüschen am Oberteil zum Beispiel ein tolles Dekolleté, wenn man einen kleineren Busen hat, erklärt Meier. Und wer eine große Oberweite hat, sollte stattdessen besser „zu breiten Trägern am Oberteil greifen“.

2019 weiterhin im Trend: Raffungen für Bikinis

Eine neue Art Raffungen für Bikinis wird durch das „Smoken“ geschaffen. Dabei handelt es sich um eine Nähart, bei der Stoff parallel über verlaufende Stichbahnen gekräuselt wird. Typisch dafür ist eine geriffelte Struktur. Kleiner Nachteil: Diese Stoffe trocknen nicht so schnell wie viele der Hightech-Materialien für übliche Bademode, auf die Hersteller verstärkt setzen.

Criss-Cross-Bikinis: Stylisch, aber unpraktisch

Im weitesten Sinne ein Mehr an Stoff bieten die Criss-Cross-Varianten der Bikinis. Sie haben dekorative Schnüre zum Wickeln, die etwa das Oberteil oder Höschen über den Bauch hinaus erweitern. „Dieser Trend ist zwar ein echter Hingucker, aber so richtig praktisch ist er nicht“, sagt Modeberaterin Meyrose. „Beim Schwimmen verrutschen die Bänder ständig und beim Sonnenbaden verursachen sie Streifen.“ Dennoch: Für alle, die gern auffallen, dürfte Criss-Cross eine Alternative zum klassischen Bikini sein.

Bademode darf ausgefallen sein

Badeanzüge mit Cut-Outs, also kleineren oder größeren Löchern, bleiben auch 2019 angesagt. Zusätzlich hat der One-Shoulder-Trend der Damen-Oberbekleidung die Bademode erreicht: Einige Bikinis und Einteiler sind asymmetrisch geschnitten und haben nur einen Träger. Hierzu meint Modeberaterin Lydia Meier aber: „Für den One-Shoulder-Trend braucht man wirklich eine sehr gute Figur – vor allem dann, wenn man sich für einen Bikini entscheidet. Dieser Look zieht nämlich alle Blicke auf sich.“

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Welche Farben liegen 2019 im Trend?

In Sachen Farbe sei die Bademode 2019 breitgefächert, aber mit knalligem Effekt, erläutert die Einkaufsberaterin Anette Helbig aus Hannover. Die Palette reiche etwa von knalligem Gelb über leuchtendes Orange bis hin zu Pink und Royalblau. Wer es weniger auffällig mag, kann auch zu dezenteren Farben wie Khaki, Grau oder dem klassischen Schwarz-Weiß-Muster greifen.

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Von RND/dpa/jo

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