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21:03 31.10.2019
Antje Schreiber, Sprecherin des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe e.V (ZZF) in Wiesbaden. Quelle: ZZF
Potsdam

Wenn ich mich festlegen müsste, würde ich schon sagen, dass ein Hund am leichtesten zu einem Freund des Menschen wird, besonders, wenn der Hund noch ganz jung, also vielleicht acht oder höchstens zwölf Wochen alt ist. In diesem Alter lernen die Welpen nämlich am besten. Sie erforschen ihre Umwelt intensiv und lernen spielerisch mit anderen Lebewesen, vor allem mit Menschen umzugehen.

Bei erwachsenen Hunden aus dem Tierheim ist die Eingewöhnung des Tieres in eine Familie schon etwas aufwändiger. Hunde können aber richtig gute Freunde werden: Sie sind anhänglich, treu und hören auf ihren Namen. Aber bevor sie gehorsam sind und das Zusammenleben klappt, müssen sie geduldig erzogen werden.

Hundehalter müssen etwa drei Stunden täglich für die Erziehung, drei Spaziergänge und regelmäßiges Spielen einplanen. Hinzu kommt, dass jede Hunderasse andere Eigenschaften besitzt und auf diese Rücksicht genommen werden muss. Typische Jagdhunde brauchen zum Beispiel viel Bewegung, um sich wohl zu fühlen. Das heißt also, dass man als Hundehalter eine große Verantwortung und manchmal auch viel Arbeit hat.

Etwas einfacher ist da das Zusammenleben mit Katzen, weil diese unabhängiger sind als Hunde. Trotzdem werden auch sie zu Freunden. Viele Katzen schmusen gern und hören auf ihren Namen. Mit Katzen können auch Kinder gut in Kontakt kommen, weil Katzen viel Bewegung und Abwechslung brauchen. Mit ihnen kann man manchmal richtig gut herumtoben, weil Katzen als geborene Jäger sich auch mal verausgaben möchten. Aber natürlich muss man sich auch um Katzen kümmern.

Viele Kinder lieben kleinere Tiere wie Meerschweinchen, Mäuse oder Kaninchen. Auch diese können in gewisser Weise zu Freunden werden. Sie lassen sich streicheln und reagieren auf den Klang und den Tonfall einer menschlichen Stimme. Allerdings muss man beim Umgang mit ihnen auch sehr vorsichtig sein, denn man kann sie leicht verletzen.

Nicht zuletzt werden auch Vögel wie Papageien und Sittiche sehr zutraulich und schmusen gerne mit Menschen. Mit viel Glück und Geduld kann man ihnen sogar Sprechen beibringen.

Aber bei allen Tieren gilt: Sie sind kein Spielzeug, das man einfach wegschließen kann, wenn man keine Lust mehr hat. Jedes Tier bedeutet Verantwortung. Man muss immer für Haustiere sorgen. Das sollten Kinder wissen, wenn sie auch so einen so klugen Hund oder ein kuscheliges Meerschweinchen haben wollen..

Von Antje Schreiber

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