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Wissen Viadrina doch nicht exzellent
Nachrichten Wissen Viadrina doch nicht exzellent
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12:30 20.06.2012
FRANKFURT (ODER)

. Auch die Technische Universität (TU) Dresden gehört dank ihres Konzepts „Die synergetische Universität“ seit Freitag zum Club der nun elf Elitehochschulen – als einzige Universität Ostdeutschlands. Daneben fördern Bund und Länder 45 Doktorandenschulen und 43 Forschungsverbünde (Exzellenzcluster) an insgesamt 39 Universitäten. Für diesen dritten und letzten Teil des Exzellenzwettbewerbs stehen bis 2017 insgesamt 2,7 Milliarden Euro bereit.

Nicht ganz so groß ist die Begeisterung an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Die Stiftungsuniversität hatte sich mit ihrem Antrag auf einen Forschungsverbund mit dem Titel „B/Orders in Motion“ (Grenzen in Bewegung) große Hoffnungen gemacht, zumal sie ohne Schwierigkeit in die Endausscheidung gekommen war. Nun wurde die Uni mit ihrem Plan, den aktuellen gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Wandel zu erforschen, von der Jury nicht berücksichtigt. Damit kommt die an der polnischen Grenze gelegene Stiftungsuniversität doch nicht an bis zu acht Millionen Euro Fördergelder im Jahr heran.

Viadrina-Präsident Gunter Pleuger nimmt das gelassen auf. „Es wurden fächerübergreifende gemeinsame Forschungsschwerpunkte identifiziert“, sagt er zum Prozess der Bewerbung. „Das alleine ist ein großer Erfolg.“ Laut Vizepräsidentin Cornelia Müller werde die Universität nun versuchen, die in der Bewerbung skizzierten Forschungsvorhaben über andere, zum Beispiel über EU-Programme, zu verwirklichen.

Rückenwind bekommt die Hochschule dabei von der Strukturkommission des Landes Brandenburg. Die erinnert in ihrem Abschlussbericht daran, dass die Europa-Universität ursprünglich eine „Mittlerfunktion“ zwischen West- und Osteuropa einnehmen sollte. Der Ansatz des Exzellenzclusters, Forschungen ihrer drei Fakultäten zusammenzuführen, stelle für dieses Ziel eine „überzeugende Grundlage“ dar. (Von Rüdiger Braun)

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