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Sportbuzzer 433 Teilnehmer: Das war der 22. Potsdamer Silvesterlauf
Sportbuzzer 433 Teilnehmer: Das war der 22. Potsdamer Silvesterlauf
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14:17 31.12.2018
Start zum 22. Potsdamer Silvesterlauf. Quelle: Benjamin Feller
Potsdam

Mike Schubert ließ sich nicht zweimal bitten. Der neue Oberbürgermeister zündete die Rakete, die traditionell den Startschuss für den Potsdamer Silvesterlauf gab. Dann reihte er sich in die 433-köpfige Läuferschar ein, die am Montag bei der 22. Auflage des Potsdamer Laufclubs im Sportzentrum Luftschiffhafen dabei war. Beim spaßigen und feucht-fröhlichen – neben Glühwein wurde auch Sekt gereicht – Jahresausklang gab es keine Zeitmessung, dafür waren die Teilnehmer angehalten, sich in Kostümen lustig zu kleiden.

Viele bunte Kostüme trugen die Teilnehmer beim 22. Potsdamer Silvesterlauf. 433 Starter gingen am Montag auf die gut sieben Kilometer lange Strecke mit Start und Ziel im Sportzentrum Luftschiffhafen

Wie zum Beispiel Antje und Christian aus Michendorf, die ihren Nachnamen nicht preisgeben wollten und die gut sieben Kilometer lange Strecke als Brautpaar absolvierten. „Das ist sogar mein Original-Hochzeitskleid, das ich extra aus dem Schrank geholt habe“, erzählte sie. Er berichtete: „Silvester vor 23 Jahren haben wir uns kennengelernt. Seit 20 Jahren sind wir verheiratet.“ Große Ziele für 2019 haben Katrin und Maxe Meyer. Das Läufer-Paar aus Michendorf legte sich ebenfalls ein buntes Outfit zu. „Ich hatte 2018 eine gute Laufsaison mit Mittelmark- und MBS-Cup“, berichtete er. Für das kommende Jahr haben beide im Juni eine Reise nach Australien geplant, wollen in Sydney am City-Lauf teilnehmen.

Der OB hat einen Fitness-Plan

Miriam Redlich lief mit ihrem elfjährigen Sohn Franz. Beide sind im Laufsport aktiv. Sie beim veranstaltenden PLC, der Knirps beim SC Potsdam. Nächstes Jahr will Franz noch ein bisschen schneller laufen. „Das Wichtigste ist, dass alle gesund bleiben in der Familie“, wünschte sich die Mutter für 2019 vor allem. Da stimmte Marco Gohla aus Michendorf, der mit einem Kinderwagen durchs Ziel lief, gleich mit ein. „Natürlich wünsche ich mir zuerst, dass alle gesund bleiben. Ich werde versuchen, öfters zu laufen, damit ich fit bleibe.“

Selbst Oberbürgermeister Schubert hat seinen Fitness-Plan für das neue Jahr. „Ich möchte wie 2018 wieder meine 1000 Laufkilometer bewältigen. Wenn ich zwei-, dreimal in der Woche jogge, schaffe ich das.“ Und wenn es der Termin-Kalender zulasse, werde er auch im Sommer bei der Preußenmeile wieder aktiv dabei sein.

Triathleten und Fünfkämpfer wollen auch 2019 top sein

Die Schnellsten waren die Topsportler von den Bundesstützpunkten Triathlon und Moderner Fünfkampf. Die beiden Triathleten Lars Pfeifer und Philipp Wiewald lieferten sich auf der Stadionrunde ein packendes Finish. Wie im Vorjahr gewann Pfeifer. Der 24 Jahre alte Studenten-Weltmeister will 2019 Top-Ten-Platzierungen bei den Weltcups schaffen. Auch Fabian Liebig, 2018 Weltmeister in der Mixed-Staffel im Modernen Fünfkampf, gehörte zu den Schnellsten. „Am Ende konnte ich mit den Triathleten nicht mehr mithalten. Unsere Wettkampfstrecke ist ja auch nur 3,2 Kilometer lang“, witzelte er. „2018 war ein erfolgreiches Jahr für mich, die WM-Medaille mein bisher größter Erfolg. Daran will ich 2019 anknüpfen. Mein Ziel ist es, mich auch im Einzel für die WM zu qualifizieren“, sagte Liebig. „Das wird natürlich nicht einfach. Ich habe ja schon in der Trainingsgruppe starke Konkurrenz.“ Nächste Woche reise die Gruppe ins Trainingslager nach Portugal. In einem Monat steht in Budapest, wo 2019 auch die Weltmeisterschaften stattfinden, die erste WM-Qualifikation an. Danach folge schon der erste Weltcup in Kairo.

Schnellste Frau war mit Nina Eim ebenfalls eine Triathletin. Die Zehnte der U23-WM ist seit einem Jahr in Potsdam, stammt aus Itzehoe (Schleswig-Holstein). „Ich fühle mich sehr wohl in Potsdam, wir haben hier eine sehr gute Trainingsgruppe. Das wird mich 2019 weiter voranbringen. In der Weltrangliste will ich ein paar mehr Punkte sammeln“, meinte sie. Damit das klappt, wünschte sie sich dazu vor allem Gesundheit.

Von Peter Stein

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