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Sportbuzzer Culcay und Zeuge feiern spektakuläre K.o.-Siege
Sportbuzzer Culcay und Zeuge feiern spektakuläre K.o.-Siege
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13:59 23.09.2018
Jack Culcay (l.) bearbeitete seinen Gegner Rafael Bejaran in der Potsdamer MBS-Arena nach allen Regeln der Boxkunst. Quelle: Foto: Detlev Scheerbarth
Potsdam

Als Jack Culcay um Mitternacht noch im Ring seine aus Lehnin (Potsdam-Mittelmark) stammende Verlobte Anna Höfel in die Arme nahm und einen dicken Kuss von ihr bekam, war seine Freude vollkommen. Der

Tyron Zeuge und Jack Culcay qualifizieren sich in der Potsdamer MBS-Arena für neue Titelkämpfe. Zwei Siege durch Ko.

32-jährige Profiboxer aus Berlin hatte am Samstagabend in der Potsdamer MBS-Arena vor 1500 Zuschauern in einem WM-Vorausscheidungskampf im Mittelgewicht des Weltverbandes IBF gegen den in Hamburg lebenden Rafael Bejaran aus der Dominikanischen Republik durch technischen K.o. in der 10. Runde gewonnen.

Culcay steht vor einem WM-Kampf

Als dessen Trainer, Ex-Profi Khoren Gevor, nach einer beeindruckenden Trefferserie von Culcay das Handtuch in den Ring hängte, brach der Ringrichter den Kampf folgerichtig ab. Culcay rannte sofort in seine Ecke, sprang in die Seile, riss die Arme hoch und fiel seinem Trainer Torsten Schmitz um den Hals. „Es war ein guter Gegner, ein spannender Kampf. Ich hatte lange zu tun,um reinzukommen. In der 10. Runde waren endlich die nötige Präzision und Härte da, wie sich das mein Trainer vielleicht schon früher gewünscht hätte“, urteilte Culcay selbstkritisch. Mit dem Erfolg ist er in der IBF-Rangliste die Nummer zwei und rückt einem WM-Kampf sehr nahe. Ingo Volckmann, der Geschäftsführer von Agon Sports, dem neuen Berliner Boxstall als Veranstalter, war vollauf zufrieden. „Wir haben ja immer gesagt, wir machen Jack wieder zum Weltmeister und Bejaran war ein starker Gegner.“

Zeuge macht in der letzten Runde alles klar

Einen WM-Gürtel will auch Tyron Zeuge, der zweite Hauptkämpfer des unterhaltsamen Box-Abends möglichst schnell wieder tragen. Der 26 Jahre alte Berliner trat als Gaststarter in einem Acht-Runden-Duell im Supermittelgewicht gegen den gleichaltrigen Cheikh Dioum aus dem Senegal an. Zeuge boxte spektakulär und schickte seinen Kontrahenten in der letzten Runde nach 2:13 Minuten auf den Boden, siegte ebenso nach technischen K.o. „Die MBS-Arena wird langsam meine Lieblingshalle, die Stimmung war einfach geil“, meinte der Hauptstädter unter Anspielung auf zwei erfolgreiche WM-Kämpfe in Potsdam in den beiden Jahren zuvor. Da will er wieder hin. Am liebsten wäre ihm und seinem Trainer Jürgen Brähmer ein Rückkampf gegen den Briten Rocky Fielding, der Zeuge im Juli als WBA-Weltmeister durch technischen K.o. entthront hatte. Aber da habe, so Brähmer, auch ihr Ex-Boxstall Sauerland noch ein Wörtchen mitzureden.

Von Peter Stein

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