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Sportbuzzer Das muss man zum Großen Preis von Bahrain wissen
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14:15 28.03.2019
Auf der Rennstrecke in Sakhir will Sebastian Vettel gewinnen. Foto (2018): Giuseppe Cacace/Pool/AP Quelle: Giuseppe Cacace
Sakhir

Sebastian Vettel will mit Ferrari in Bahrain zurückschlagen. Nach dem Fehlstart in seine Titelmission soll auf dem Formel-1-Wüstenkurs die Wende gelingen.

Mercedes will seine Führungsposition aber auch nach dem zweiten Grand Prix der Saison am Sonntag (17.10 Uhr/RTL und Sky) verteidigen.

Hat Ferrari die Ursache für seinen Fehlstart gefunden?

Das hoffen Sebastian Vettel und die Ingenieure. Nach verheißungsvollen Tests in Barcelona war Ferrari dem Branchenführer Mercedes beim Auftaktrennen nicht hinterhergekommen. "Wenn wir das Problem herauskriegen, können wir stärker zurückkommen", sagte Teamchef Mattia Binotto. "Wir werden aus dieser Lektion lernen." Der Scuderia fehlte der Grip, um das Tempo an der Spitze mitgehen zu können. Das Potenzial sei gewiss höher als Rang vier und fünf in Australien, zeigte sich Binotto überzeugt. In Sakhir sollen die roten Rennwagen von Rekordsieger Vettel und Charles Leclerc besser abgestimmt werden.

Kann Red Bull auch am Persischen Golf vorne mitmischen?

Davon geht zum Beispiel Mercedes-Teamchef Toto Wolff aus. Red Bull werde am Persischen Golf "ebenfalls ein Wörtchen mitreden", meinte der Österreicher. Schon im ersten Grand Prix mit dem neuen Motorenpartner Honda deutete Vettels langjähriger Rennstall mit dem dritten Platz von Max Verstappen sein Leistungsvermögen an. "Ich hoffe, sie behalten diese Zuverlässigkeit, so dass wir einen engen Kampf in diesem Jahr führen können", sagte auch Wolffs Star-Pilot und fünfmaliger Weltmeister Lewis Hamilton. Seit der Einführung der Hybrid-Antriebe zur Saison 2014 hat es allerdings kein Red Bull auf das Podest in Sakhir geschafft.

Welche Rolle spielen die Streckenbedingungen?

Nur das zweite Training liefert den Rennställen entscheidende Erkenntnisse in der Rennvorbereitung. Denn so wie die Qualifikation am Samstag und der Grand Prix am Sonntag findet diese Einheit abends bei niedrigeren Temperaturen und nicht in der Hitze des Tages statt, wenn sich der Asphalt auf mehr als 50 Grad aufwärmt. Für die Teams bedeutet das, dass sie Motor, Getriebe und elektrische Systeme sorgsam kühlen müssen. Zudem weht der Wind ordentlich rauen Sand auf den Kurs. Sobald die ersten Autos auf die Strecke fahren, fegen sie den Asphalt aber relativ schnell wieder frei.

dpa

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