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Sportbuzzer Francesco Friedrich gewinnt auch im Viererbob
Sportbuzzer Francesco Friedrich gewinnt auch im Viererbob
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13:43 27.01.2019
In St. Moritz erneut nicht zu schlagen: Francesco Friedrich und Alexander Schüller. Quelle: Urs Flueeler/KEYSTONE
St. Moritz

Francesco Friedrich hat in St. Moritz wieder die Idealspur gefunden. Nach sechs sieglosen Jahren im Mekka des Bobsport gewann der Doppel-Olympiasieger am Sonntag das Viererbob-Rennen, nachdem er tags zuvor auch die Konkurrenz im kleinen Schlitten gewonnen hatte.

Mit seiner Crew Candy Bauer, Martin Grothkopp und Alexander Schüller setzte sich der Sachse auf der traditionsreichen Natureisbahn mit zwei Startbestzeiten und Streckenbestzeit in 1:05,02 Minuten souverän durch. Mit erstaunlichen 0,51 Sekunden verwies er Johannes Lochner auf Rang zwei. Dritter wurde der Lette Oskars Kibermanis. Der erstmals nach seiner Muskelverletzung wieder startende Nico Walther kam auf Rang sechs.

"Seit der WM 2013 hab ich hier nicht mehr gewonnen, nun so ein perfektes Wochenende, das ist einfach unglaublich", sagte Friedrich, der jetzt vor der Reise nach Übersee zwei Tage die Füße hochlegen möchte. Cheftrainer René Spies erwartet von den Nordamerikanern in deren Heimat mehr Gegenwehr: "Dort werden es andere Wettkämpfe. Umso schöner, dass es hier in St. Moritz so unglaublich weiterging. Francesco war der souveräne Sieger, Johannes war sehr schnell unterwegs, hatte aber vor und nach dem Horseshoe zu viele Fehler."

24 Stunden vorher siegte Friedrich mit Schüller auf der größten Schneeskulptur der Welt, die jedes Jahr innerhalb von drei Wochen aus 15.000 Kubikmeter Schnee und 7000 Litern Wasser neu erbaut wird. Daher sind die Bahnrekorde nur Saisonbestzeiten. Lochner wurde mit Christian Rasp auch dort Zweiter und machte gleich im Ziel eine Kampfansage: "Jetzt sind wir beim Franz dran, obwohl das nochmal eine andere Hausnummer ist. Vielleicht fangen wir ihn in Übersee ab."

Bei den Frauen ist die deutsche Siegesserie in diesem Winter gerissen. US-Pilotin Elana Meyers Taylor gewann klar vor Stephanie Schneider mit Anschieberin Lisa Sophie Gericke und Olympiasiegerin Mariama Jamanka, die mit Franziska Bertels fuhr. "Es würde ja keinen Spaß machen, wenn wir immer nur gewinnen", meinte Schneider.

dpa

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