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Sportbuzzer Gründungsvater Ernst Schindler will Nuthetal-Crosslauf wiederbeleben
Sportbuzzer Gründungsvater Ernst Schindler will Nuthetal-Crosslauf wiederbeleben
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14:22 17.05.2019
Der Nuthetal-Crosslauf soll künftig wieder stattfinden. Quelle: Foto: Stein
Bergholz-Rehbrücke

Das Laufen ist sein Leben. Und deshalb denkt Ernst Schindler aus Bergholz-Rehbrücke (Potsdam-Mittelmark) auch nicht daran, kürzer zu treten. An diesem Wochenende startet der 82-Jährige wieder beim Rennsteiglauf, diesmal auf der Halbmarathon-Strecke. Schon über 30 Mal war er bei Europas größtem Crosslauf auf dem Kammweg des Thüringer Waldes dabei.

Ernst Schindler aus Bergholz-Rehbrücke Quelle: Peter Stein

Der frühere Funkmechaniker kam selbst erst in den 1980er Jahren zum regelmäßigen Laufen, weil er damals 95 Kilo wog. Schnell waren es 30 Kilo weniger.

Weil es ihm die Läufe durch die Natur angetan haben, will er nun den Nuthetal-Crosslauf in seiner Heimatgemeinde wiederbeleben. Unterstützt wird er dabei von seinem Lauffreund Andreas Fröhlich vom CDU-Ortsverband und vom Potsdamer Laufclub. „Ich bin mir sicher, wir schaffen das. Denn der Nuthetal-Crosslauf war immer sehr beliebt“, erzählt Schindler. Die 32. Austragung des Laufes musste im vergangenen Jahr abgesagt werden, weil sich der veranstaltende Verein, der Lauf- und Wanderverein Potsdam-Nuthetal, dem auch Schindler angehörte, aufgelöst hatte. Es fanden sich keine Sportfreunde mehr, um für den Vorstand zu kandidieren.

Im September ein Kennenlernlauf auf altbewährter Strecke

Schindler war besonders enttäuscht, dass der Vereinsauflösung auch der Lauf zum Opfer fiel, den er 1986 mit aus der Taufe gehoben hatte. Bei seiner 31. und bisher letzten Austragung 2017 wurde der Landschaftslauf mit mehreren hundert Teilnehmern als beste Laufveranstaltung im Brandenburg-Cup ausgezeichnet. „Das macht den Stellenwert dieser Traditionsveranstaltung deutlich“, bekräftigt Schindler und sieht sich auch dadurch ermutigt, „noch mal kurz durchzustarten“, wie er selbst sagt.

Die Voraussetzungen seien günstig. „Das gesamte Equipment für den Lauf ist noch vorhanden, also Tische und Bänke, auch Zelte. Selbst die Streckenmarkierungen mit den Kilometerangaben gibt es noch“, berichtet der passionierte Ausdauersportler. „Denn die Strecke wollen wir nicht verändern.“ 8,6 Kilometer ist die Runde lang, die für den Hauptlauf immer zweimal zu bewältigen war. Mit Fröhlich hatte er die Idee schon beim Caputher Seelauf zu Jahresbeginn geboren, nun werde es immer konkreter. In der ersten Phase der Wiederbelebung soll es am 14. September einen Kennenlernlauf offen für alle Interessierten geben. „Das ist offen für alle und ohne Wettkampfcharakter“, sagt Schindler. „Auch eine geführte Wanderung auf der Crossstrecke wird es geben. Den Abschluss bildet dann die Teilnahme am jährlichen Herbstfest vom Traditionsverein der Gemeinde. 2020 wollen wir uns wieder für den Brandenburg-Cup anmelden.“

Von Peter Stein

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