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Sportbuzzer Gute Ergebnisse als Empfehlung für die Luckenwalder Tartanbahn
Sportbuzzer Gute Ergebnisse als Empfehlung für die Luckenwalder Tartanbahn
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20:09 15.05.2019
LLG-Leichtathlet Jonas Schöpfe beim Weitsprung. Quelle: Privat
Luckenwalde

Gleich auf drei Hochzeiten tanzten Leichtathleten der LLG Luckenwalde am Wochenende. Mit Erfolg, wie Siggi Slatosch von der LLG, bilanziert. „Insgesamt waren Eltern und wir als Trainer des Clubs aus der Kreisstadt sehr zufrieden mit unseren Schützlingen“, sagte er. „Die jungen Luckenwalder Leichtathleten zeigten neben einer guten Breite und vielen vorderen Platzierungen, dass sie die lang ersehnte Tartanbahn im Seelenbinder-Stadion, deren Bau am 1. Juni beginnen soll, verdient haben.“

Leistungssteigerung im Kila-Cup

Einen starken zweiten Kinderleichtathletik-Wettbewerb erlebten die acht- und neunjährigen Nachwuchssportlerinnen und -sportler der LLG am Wochenende im Sportpark von Falkensee. Nachdem sie zum Auftakt des diesjährigen Kila-Pokals in Zossen noch Platz drei belegt hatten, sah es zu Beginn in Falkensee nach den vielleicht etwas zu vorsichtig angegangenen Hindernis- und Weitsprungstaffeln etwas durchwachsen aus. Doch mit einer tollen Leistungssteigerung aller zehn Luckenwalder Kinder und Platz eins im Schlagwurf – kein Wunder, Heulerwurf ist die Lieblingsdisziplin der jüngsten LLG-Athleten – kletterten sie bereits einige Plätze nach oben. Und mit einem Bären-Endspurt im traditionell ohrenbetäubenden Team-Biathlon siegten sie auch hier. Damit wurden die Luckenwalder nicht nur in der Tageswertung Zweiter von 15 Teams, sondern es reichte auch zum derzeit zweiten Platz in der laufenden Cup-Serie. Beteiligt am Erfolg waren Jonas Schöpfe, John Otzipka, Anny Niederschuh, Selina Jahn, Maike Mann, Alina Sophie Reich, Leoni Schurowski, Julius Schneider, Pia Rische, Lukas Noeske und Tom Hesse.

Nicht ganz zufrieden waren die etwas älteren Nachwuchssportler der LLG zu Beginn des Landespokals an gleicher Stelle. Die Mix-Staffel der Zehn- und Elfjährigen mit Max Hesse, Nic Gedicke, Josi Soyka und Carolin Bruch landete, obwohl etwas mehr erhofft wurde, immerhin auf dem fünften Platz. Dagegen konnte man mit dem vierten Rang einer sehr jungen Mix-Staffel der Zwölf- und 13-Jährigen mit Philipp Gerstengabe, Hugo Kaufmann, Thea Lengefeld und Peppa Aurich sehr zufrieden sein.

Siege im ersten Freiluft-Bahnwettkampf

Anschließend starteten alle Luckenwalder Leichtathleten bei ihrem ersten Freiluft-Bahnwettkampf des Jahres in mehreren Einzel-Disziplinen. Sprint, Weitsprung, Ballwurf und Hürdensprint absolvierten sie. Nic Gedicke und Carolin Bruch zeigten mit Siegen im Weitsprung und im Ballwurf, aber auch weiteren Podestplätzen, ihr Talent. Bronze und gute Platzierungen ergatterten aber auch Josephyn Soyka, Peppa Aurich und Thea Lengefeld, die bei ihrem Debüt über die Hürden mit einem Podestplatz vor allem sich selbst überraschte. Cem Röber freute sich über seinen guten Ballwurf.

Neuling Max Hesse kann sich mit mehr Sicherheit in Zukunft steigern. Dies gilt auch für Fabian Schön, dem etwas mehr Kämpferherz zu wünschen ist. Bei Lena-Marie Hinze kann man dagegen nach langer Wettkampfpause von einem guten Einstand sprechen. Das gilt auch für den fast zwölf Jahre alten Hugo Kaufmann, der kurioserweise in allen drei Einzeldisziplinen Urkunden für Platz 7 von LVB-Präsidentin Barbara Richstein erhielt.

Langstaffel-Landesmeisterschaft zum Abschluss

Zum Abschluss des langen Sporttages in Falkensee fehlte bei der dritten Wettkampfveranstaltung, den Landesmeisterschaften der Langstaffeln, wohl einigen Teilnehmern etwas die Kraft und die Motivation zu letzter Anstrengung. Zudem wurde des Wetter immer schlechter. Platz zwei in der Altersklasse unter 12 war für die komplett aus jüngerem Jahrgang bestehende 3x800 Meter Jungen-Staffel der LLG (Nic Gedicke, Cem Röber, Philipp Gerstengarbe) das erwartete Ergebnis, während großer Kampfgeist allein der jüngsten bei den Mädchen (Josi Soyka, Emilia Hollstein, Carolin Bruch) nicht zur Wiederholung des letztjährigen zweiten Platz reichte. Das Team wurde am Wochenende Fünfter.

Von Frank Neßler

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