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Sportbuzzer Werders Frauen verpassen den großen Coup
Sportbuzzer Werders Frauen verpassen den großen Coup
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21:05 06.01.2019
In Tränen aufgelöst nach der Final-Niederlage: Torfrau Sandra Schmidt (l.) und Sophie Kieschke von Grün-Weiß Werder. Quelle: Fotos. Julius Frick
Potsdam

Es hat nicht sollen sein. Ganz dicht standen die Handball-Frauen des HV Grün-Weiß Werder beim Final Four vor dem Sieg im Brandenburger Pokal. Doch im Finale am Sonntag behielt der Drittligist MTV Altlandsberg mit 25:23 (13:13) die Oberhand gegenüber dem Oberligisten. Die Veranstaltung in der Potsdamer MBS-Arena verfolgten am Sonnabend 630 Zuschauer, gestern waren knapp 400 Augenzeugen zugegen.

Werders Spielerinnen wurden von einer „Wand“ angetrieben. 200 Anhänger auf der Tribüne trieben das Team nach vorn und riefen immer wieder: „Super, Keeper!“ Torfrau Sandra Schmidt schien das Spiel ihres Lebens zu bestreiten und zog dem Gegner mit ihren Paraden lange den Nerv. „Da hat alles gepasst. Ich hatte überhaupt kein Gefühl, ich war super aufgeregt“, meinte die 31-jährige Physiotherapeutin, die vor acht Jahren aus Wusterwitz gekommen war.

Stärkster Auftritt der vergangenen drei Jahre

Doch so sehr sich alle ins Zeug legten, schließlich gewann der höherklassige Kontrahent. Nach dem aufregenden Geschehen konstatierte Werders Trainer Steffen Scherping: „Das war unser stärkster Auftritt in den vergangenen drei Jahren.“

Zwei Niederlagen steckten die Männer der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf ein: 25:33 im Halbfinale gegen MTV Altlandsberg, 27:30 gegen den Grünheider SV im Spiel um Platz drei. „Wir haben zu viele Fehler gemacht, ich bin aber mit dem Auftritt trotzdem zufrieden“, sagte Teltows Trainer Gregor Höfert. Am Sonntag wurde sogar ein Oldie gefeiert. Der 57-jährige Rainer Bache stand 45 Minuten gegen Grünheide im Tor und verzückte mit seinen Paraden. Dann trat Matthias Petsch an seine Stelle. Nach dem Abpfiff wurde Steuerberater Bache als bester Torwart geehrt. Das war kein Zufall. Höfert: „Gregor ist bei uns auch in seinem Alter keine Ergänzung, sondern er ist vollwertig.“

Alte Klasse demonstrierten Kreisläufer Alexander Urban (39) und Kanonier Sascha Klimczak. Der 35-Jährige warf am Sonnabend acht Tore und wurde als bester Akteur geehrt. Ein weiteres ehemaliges Ass war nicht dabei. Enrico Bolduan (37) musste sich nach einem Achillessehnenriss einer Operation unterziehen.

Von Detlef Braune

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