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Sportbuzzer Hoeneß-Rückkehr in Doppelfunktion steht bevor
Sportbuzzer Hoeneß-Rückkehr in Doppelfunktion steht bevor
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16:10 14.07.2016
Uli Hoeneß soll wieder Präsident des FC Bayerns werden. Quelle: Sven Hoppe
München

Die Anzeichen für eine Rückkehr von Uli Hoeneß in eine Doppelfunktion an der Spitze des FC Bayern München verdichten sich. 

Der Vereinspatron plane ein Comeback als Präsident und  Aufsichtsratsvorsitzender in Personalunion, wie das Fachmagazin "kicker" berichtete. Eine Hoeneß-Rückkehr sei demnach nur denkbar, wenn er beide Führungsposten auf einmal übernehmen könne. Mit einer Entscheidung von Hoeneß wird bis spätestens Ende Juli gerechnet.

Die nächste Jahreshauptversammlung findet beim deutschen  Rekordmeister im November statt, dann endet auch die Amtsperiode von Hoeneß-Nachfolger Karl Hopfner, des bisherigen Präsidenten und Aufsichtsratsvorsitzenden.

Dieser hatte mehrfach erklärt, dass er Hoeneß bei einer Rückkehr ins Amt des Präsidenten nicht im Wege stehen werde. Für den Posten des Aufsichtsratsbosses wollte er dies nicht explizit zusichern: "Wir reden vom Präsidenten. Alles andere muss sich dann ergeben", erklärte Hopfner nach der vergangenen Saison.

Auch bei den Profis des FC Bayern wird ein mögliches Comeback des Welt- und Europameisters als Spieler in höchsten Ämtern positiv gesehen. "Er ist grundsätzlich eine Bereicherung für den FC  Bayern. Er ist ja immer schon präsent", erklärte Thomas Müller

Kapitän Philipp Lahm würdigte noch einmal die Verdienste des 64-Jährigen. "Uli ist für den Verein sowas von wichtig. Ohne ihn wäre der FC Bayern nicht da, wo er jetzt steht", sagte Lahm. In der Mannschaft sei die Personalie aber derzeit kein großes Thema. "Es liegt an Uli selbst", erklärte der 32-Jährige. 

Einem Comeback, so Hoeneß dies will, dürfte also bei den Münchnern nichts und niemand im Wege stehen. "Wenn Uli Hoeneß wieder Präsident werden will, wird ihn der FC Bayern willkommen heißen", verdeutlichte auch Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, der bereits im Mai betonte, dass ihn eine solche Entscheidung "nicht überraschen würde".

Mit dem Trainerwechsel von Pep Guardiola zu Carlo Ancelotti sowie den plötzlichen Abgängen von Mediendirektor Markus Hörwick und Sportvorstand Matthias Sammer gab es beim deutschen Meister in den vergangenen Tagen ungewöhnlich viele personelle Veränderungen. Der Posten von Sammer wird zunächst nicht besetzt. In dieser Frage sollen Hoeneß und Rummenigge dem Bericht zufolge bereits "in enger Abstimmung" gearbeitet haben.

dpa

Rund eine Woche nach dem deutschen EM-Aus hat Weltmeister Thomas Müller seine Leistung im Halbfinale gegen  Frankreich (0:2) kritisiert.

"Ich habe mich zu viel herumgetrieben", sagte der Stürmer des FC Bayern München über die Interpretation seiner Rolle in der Sturmmitte: "Ich wollte nicht im Strafraum warten und mich 20 Minuten nutzlos fühlen. So war die Mitte nicht besetzt. Da hätte ich mich disziplinierter verhalten müssen", erklärte Müller am Rande des Benefiz-Golfturniers in Moosinning bei München.

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