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Brandenburg/Havel Ausrichtender Kaltblut-, Zucht- und Sportverein Brück ist vorne dabei
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15:03 02.07.2019
Gebannt verfolgen die Zuschauer einen Vierspänner beim Wagenrennen im Titanen-Oval. Quelle: Peter Tendler
Brück

Auch bei den 18. Titanen der Rennbahn in Brück konnten die Zuschauer am gesamten Wochenende wieder rasante Wettkämpfe der anmutenden Kaltblutpferde verfolgen, wobei der veranstaltende Kaltblut-, Zucht- und Sportverein Brück in einigen Disziplinen weit vorne landete.

Veranstalter darf beim Kaltblutfohlen-Championat jubeln

Traditionell begann die internationale Pferdesport-Veranstaltung in der Planestadt am Freitag mit dem mittlerweile 15. Überregionalen Kaltblutfohlen-Championat in der Titanen-Arena. Viele Zuschauer erfreuten sich daran, als die jüngsten Titanen die ersten Schritte in der Öffentlichkeit machten. Und dabei durfte der Veranstalter bereits das erste Mal jubeln. So belegte ein Stutfohlen der Brücker Agrar- u. Landschafts GbR den zweiten Platz. Sieger wurde ein Stutfohlen der ZG Schleef-Schneider, Sandbeiendorf aus Sachsen-Anhalt. Bei den Hengstfohlen belegten junge Vertreter des Ausrichters einen zweiten und einen dritten Platz. Auch hier gewann ein Hengstfohlen aus Sandbeiendorf. Und ein junger Vierbeiner von Tino Baatz aus Planebruch war mit Platz fünf ebenfalls noch recht weit vorne in der Platzierung wiederzufinden.

Neben der Titanen-Arena konnten die Zuschauer die Kaltblutpferde bei verschiedenen Zugleistungsprüfungen beobachten. Quelle: Peter Tendler

Am Samstagmorgen wurden neben vielen Schaubildern zum diesjährigen Titanen-Motto „Der Wilde Westen“ die rasanten Wettkämpfe der Kaltblutpferde eröffnet. Während anfangs noch ein kleines Publikum das Treiben der starken Vierbeiner verfolgte, strömten ab dem frühen Nachmittag mehrere tausend Zuschauer in die Titanen-Arena und wurden von den Kolossen zum Staunen gebracht. Aufgrund der brütenden Hitze blieben am Sonntag die wie in den Vorjahren erzielte Zuschauerzahlen aus. „Uns hat es aber positiv gestimmt, dass am Sonntag dennoch recht viele Zuschauer zu uns kamen und der Hitze getrotzt haben“, meinte Titanen-Mitinitiator Thomas Haseloff.

Auf die heißen Bedingungen reagiert

Die außergewöhnlichen Bedingungen haben den Veranstalter jedenfalls dazu veranlasst, die Pferde zu schonen. „Aufgrund der diesjährigen heißen Bedingungen wurden einige Wettkämpfe verkürzt. So wurde beispielsweise beim Wagenrennen nur eine halbe Runde gewertet. Oder beim Hindernisfahren wurden zur Abkühlung der Pferde mehrere Wasserdurchfahrten eingebaut“, meinte Veranstaltungs-Koordinatorin Maja Catrin Schulze.

Hier lassen zwei Pferde beim Rennreiten ohne Sattel den Boden erbeben. Quelle: Peter Tendler

Beim Hindernisfahren Vierspänner leichte Klasse konnte dann David Haseloff vom Kaltblut-, Zucht- und Sportverein Brück mit Platz zwei auf sich aufmerksam machen. Und Vereinskollegin Susann Zierold war mit Rang vier ebenfalls noch recht weit vorne dabei. Pech hatte letztere beim Hindernisfahren mit ihrem Sechsspänner. Da während des Rennens ihre Bremse kaputt ging, musste sie aufgeben. Beim Wagenrennen vierspännig schwere Klasse konnte ein Starter aus dem Fläming auftrumpfen. Tino Baatz aus Planebruch fuhr in dieser Disziplin zum Sieg.

Der Fläminger Gewinner steuerte in diesem Jahr auch zum ersten Mal den zwölfspännigen Römerwagen im Titanen-Oval. „Ich bin richtig stolz, dass Tino den Zwölfspänner so souverän ins Ziel gebracht hat“, meinte Thomas Haseloff, der die Lenkseile erst im vorigen Jahr an Tino Baatz übergeben hatte. „Auch bei der 18. Auflage gab es wieder viele spannende Wettkämpfe zu sehen. Wir sind froh, dass alle Pferde verletzungsfrei geblieben sind und die heißen Bedingungen gut verkraftet haben“, so Haseloff abschließend.

Info Alle Ergebnisse und mehr Bilder unter www. titanenderrennbahn.de

Von Jörgen Heller

Fritz Hübner war bei allen bisherigen 17 Auflagen der Titanen der Rennbahn dabei und gehört somit zum Inventar der Brücker Kaltblutveranstaltung.

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