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Brandenburg/Havel Jan Peters springt erneut in die Top Ten
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12:49 04.06.2019
Jan Peters und Kokolores vor den Augen von etwa 25000 Zuschauern am Sonntag beim Überwinden der Wall Quelle: ACP ANDREAS PANTEL
Hamburg

Beim großen und prestigeträchtigen 90. Deutschen Spring- und Dressurderby in Hamburg Klein Flottbek konnte der Fläminger Springreiter Jan Peters seien starke Leistung aus dem Vorjahr bestätigen. Nachdem der Vereinschef des RFV Schwanebeck mit seinem Schimmelwallach Kokolores unter der gesamten, vesammelten Weltelite zum dritten Mal in die Platzierungsrunde gesprungen war, konnten beide erneut den zehnten Platz belegen. Damit konnte der Baitzer ein weiteres Mal unter Beweis, das er zu den besten Springreitern Deutschlands zählt.

Mit seinem 16-jährigen Kolibri-Sohn Kokolores, mit dem Jan Peters schon zu etlichen Podestplätzen gesprungen ist, war es überhaupt erst einmal eine Riesen-Leistung, sich für das Derby am Sonntag zu qualifizieren. „Nachdem ich die beiden Qualifizierungsrunden am Mittwoch und Freitag mit Kokolores recht gut gemeistert hatte, waren wir mit Rang 15 in der Runde der letzten 32 Springreiter dabei“, sagte Jan Peters.

Kokolores kommt ins Stolpern

Seit 90 Jahren ist dieser Parcours, der zu den schwersten der Welt gehört, unverändert. Das besondere an diesem Springen sind die außergewöhnlichen Hindernisse, wie zum Beispiel eine drei Meter hohe Wall. Eine der Haupt-Fehlerquellen ist der nachfolgende 1,65 Meter hohe Plankensprung. Nach dem Absprung vom Wall bleiben Reiter und Pferd nur ein Galoppsprung, um dieses Hindernis perfekt zu taxieren und zu überwinden. Ausgerechnet dieses schwere Hindernis wurde beiden in diesem Jahr zum Verhängnis. „Kokolores kam beim Aufsetzen nach der Wall ins Stolpern, blieb dabei aber zum Glück unverletzt. Die folgende Planke fiel dann aber leider“ erörterte der Fläminger.

Das mächtigste Hindernis, der 1,53 Meter hohe aber 1,90 Meter breite Birkenoxer sowie ein Trakehner Graben, Eisenbahnschranken, eine 1,67 Meter hohe Feldsteinmauer, die Holsteiner Wegesprünge und das legendäre Pulvermanns Grab konnten Jan Peters und Kokolores vor den Augen von etwa 25000 Zuschauern am Sonntag aber meistern. Obwohl am vorletzten Hindernis, den Holsteiner Wegesprüngen, dann noch ein zweiter Fehler hinzu kam, reichte es für beide für eine Platzierung in der Top Ten.

Rund drei Minuten brauchen Reiter und Pferd für die insgesamt 17 Hindernisse. Im normalen Springprüfungen ist es meist nur etwas mehr als eine Minute. Für Jan Peters war es bereits die sechste Teilnahme am Deutschen Springderby auf dem traditionelles Springderby-Platz in Hamburg Klein Flottbek, die erneut für ihn erfolgreich endete.

Applaus von 25000 Zuschauern

„Ich habe mir schon vorgenommen, mich zum Vorjahr zu verbessern. Man will sich ja immer steigern“, sagte Peters, der sich mit Kokolores in den vergangenen Wochen mit intensivem Training in den Fläminger Wäldern sowie mit einigen Turnierteilnahmen auf den Jahreshöhepunkt vorbereitet hatte. „Letztendlich kann es einen bei diesem speziellen Parcours aber an jedem Hindernis erwischen. So bin ich doch insgesamt sehr zufrieden über den erneuten zehnten Platz“, fügt er hinzu.

Der Sieg ging in diesem Jahr an den Springreiter aus Norddeutschland Nisse Lüneburg, der dafür 30000 Euro kassierte und reichlich Applaus der Zuschauer erhielt. Jeder der 32 qualifizierten Reiterinnen und Reiter wurde übrigens mit viel Applaus an fast jedem Hindernis bedacht, so natürlich auch Jan Peters. 96000 Pferdeliebhaber waren an den fünf Tagen im Derbypark vor Ort.

Info Alle Ergebnisse und Impressionen unter www.hamburgderby.de

Von Jörgen Heller & Christine Pantel

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