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Brandenburg/Havel SFB-Frauenteam steigt ab
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00:41 27.04.2018
Das SFB-94-Frauenteam steigt nach der Niederlage am letzten Spieltag ab. Quelle: Privat
Wedding

Die Stimmung war zuletzt nicht mehr die beste. Trainer weg und Rückhalt der Vereinsführung hatte man sowieso nicht. So nahm sich das Team der 1. Frauen des SFB 94 zum letzten Auftritt beim abgeschlagenen Tabellenletzten der Regionalliga TSV Wedding zwar vor das Spiel zu gewinnen, klar war aber bereits vorher, dass sich die Mannschaft auflösen wird und in der Relegation nicht mehr antreten wollte. Als Ersatz-Trainer fungierte erneut Christoph Jahn.

Das Quäntchen Motivation fehlte

So fehlte es den Mädels doch am letzten Quäntchen Motivation. Sabrina Harnisch, Urgestein der Volleyballerinnen beim SFB, brachte es so auf den Punkt: „Mit Ruhm haben wir uns am Sonnabend auf jeden Fall nicht bekleckert. Wedding war die kämpferisch stärkere Mannschaft. Wir haben zwar alle unser Bestes gegeben, aber irgendwie war die Luft raus. Vieles ist nicht gelungen“.

Wechselhaft wie die gesamte Saison, so verlief auch das letzte Punktspiel der „Havel Volleys“. Der 1. Satz wurde gleich zur Kampfansage der Berliner, die den Auftakt 25:19 gewannen. Danach steigerten sich die Brandenburgerinnen, die in ihrem letzten gemeinsamen Spiel nur mit acht Spielerinnen antraten. Sätze zwei und drei wurden nun dank starker Aufschläge und guter Angriffe vor allem über die extra aus Prag angereiste Vera Janderowá gewonnen und es fehlte nach diesem 3. Satz ja eigentlich nur noch ein letzter Satzgewinn, um das eigene Ziel zu erreichen. Was genau dann den Ausschlag dafür gab, dass nun nichts mehr klappte, weiß eigentlich keiner so genau.

Trotz starker Phasen verloren

Co-Trainer Maik Bartling äußerte sich dazu so: „Obwohl unsere starken Phasen im Vergleich zum Gegner wesentlich besser waren, haben wir das Spiel nicht für uns entscheiden können. Wir hatten mehrere kleine Tiefs und hatten uns einfach zu spät daraus holen können. Vor allem in der Abwehr standen wir zu fest, generell war zu wenig Bewegung zum Ball. Ansonsten habe ich das letzte Punktspiel sehr genossen. Verloren hin oder her, in den starken Phasen haben wir gezeigt, dass sehr viel mehr Potenzial in uns steckt und das macht mich stolz. “

Viel Anerkennung durch starke Leistungen erspielt

Ein Sieg wurde zwar von allen im Umfeld erwartet und in der Liga-Konkurrenz sogar sehnlich erwünscht, denn die Brandenburgerinnen haben sich durch ihre sympathischen Auftritte sehr viel Anerkennung unter den Mitkonkurrenten erspielt. Letztlich aber ist das unnötige Ausscheiden nach nunmehr vierjähriger Regionalliga-Tradition an anderer Stelle zu verantworten. Schade für eine Stadt wie Brandenburg, denn es ist in den zurückliegenden Jahren viel gewachsen und hatte weiteres Potential. Dennoch ist das Team der Havelvolleys sehr dankbar für die große Unterstützung aus den eigenen Reihen der Volleyballer des Vereins, aber auch für Zuspruch von Fans und Freunden. Nicht zuletzt haben eine Reihe von Sponsoren einen unschätzbaren Beitrag geleistet.

Von Bernd Stasik

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