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Brandenburg/Havel SV 63 löst spät die Handbremse und steigt vorzeitig auf
Sportbuzzer Lokalsport Brandenburg/Havel SV 63 löst spät die Handbremse und steigt vorzeitig auf
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14:35 14.04.2019
Die 63-Männer haben nach nur einem Jahr den Sprung zurück in die Viertklassigkeit geschafft. Quelle: privat
Brandenburg/H

Nach dem ersten vergebenen Matchball am vorigen Brandenburgliga-Spieltag, man kassierte arg personalgeschwächt gegen die HSG RSV Ahrensdorf/Schenkenhorst die erste Saisonniederlage, besaßen die Handball-Männer des SV 63 Brandenburg-West am Samstagabend die nächste Chance, sich vorzeitig den Meistertitel zu sichern. Die Aufgabe erschien vom Papier her nicht schwer. Der Spitzenreiter empfing das Schlusslicht SC Trebbin.

63-Coach Sven Schößler warnte aber vor einer enorm schweren Aufgabe. Und so kam es dann auch. Die Hausherren spielten zunächst mit gezogener Handbremse, die sie erst in der zweiten Halbzeit lösen konnten . Somit gewannen sie am Ende verdient mit 34:28 (14:16), wonach der Jubel über den frühzeitig geschafften Landesmeistertitel und Aufstieg in die Ostsee-Spree-Liga dementsprechend groß ausfiel.

Deckung des SV 63 steht nicht so sicher wie gewohnt

Die vielen Heimzuschauer, die alle einen souveränen Sieg erwarteten, sahen nach dem Anpfiff eine verkehrte Welt. Die erneut personell geschwächten Gastgeber wirkten blockiert. Gegen die Trebbiner bekam die Deckung keinen Zugriff und nach vorne wurde viele Chancen vergeben. So musste der SV 63 bereits ab der fünften Minute einem Rückstand hinterherlaufen. „Da kam der Kopf. Keiner konnte seine Potenzial abrufen“, traute Trainer Schößler seinen Augen nicht und musste einen 14:16-Pausenrückstand zur Kenntnis nehmen.

Die Kabinenansprache fiel dann dementsprechend deutlich aus. Schößler versuchte seine junge Truppe wachzurütteln. Und das schaffte er. Die Heimfans sahen nun nämlich eine komplett andere Mannschaft spielen. Die Deckung agierte weitaus aggressiver und hinderte den Gast am Torerfolg.

Gäste lassen Stück für Stück nach

Und auch im Spielaufbau haben sich alle besser bewegt, so dass sie sich mit Toren belohnen konnten. So war nach den ersten drei Minuten der zweiten Hälfte der 16:16-Ausgleich hergestellt. Und peu a peu konnten sich die Hausherren gegen nachlassende Trebbiner Gäste einen Vorsprung herausspielen, der sich bis zur 51. Minute auf sechs Tore vergrößerte (29:23) und damit das Spiel entschieden war.

Die Schlussminuten werden die 63-Jungs dann wie in einem Rausch erlebt haben, zumal sie von den Zuschauern nun lautstark gefeiert wurden. Am Ende stand ein 34:28-Sieg auf der Anzeigetafel, nach dem eine Menge Ballast sowohl vom Trainer als auch von der Mannschaft abfiel.

„Das war stark, wie sich meine Mannschaft in dem erwartet schweren Spiel zurückgekämpft hat“, hielt der erleichterte 63-Trainer Schößler fest, der sich nun mit seinen Jungs auf die letzten beiden Spieltage freuen kann.

Von Jörgen Heller

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