Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Abitur stand Tenniskarriere im Weg
Sportbuzzer Lokalsport Dahme-Spreewald Abitur stand Tenniskarriere im Weg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:34 12.11.2018
Seit diesem Jahr lebt Anina Blietz in München, wo sie einen Job bei Amazon gefunden hat. Quelle: Privat
Niederlehme

Vor zehn Jahren dominierte die damals zwölfjährige Anina Blietz aus Senzig die Nachwuchs-Tennisszene im Dahmeland. 2008 gewann die gebürtige Berlinerin vom TV Dahme-Spreewald unter anderem in der Altersklasse U12 von 51 Teilnehmern aus Berlin und Brandenburg die „KW Junior Open“ durch ein 6:3, 7:6 im Endspiel gegen Nicole Arnold von Blau-Weiß Forst. Im selben Spieljahr triumphierte Blietz bereits beim Treptower-Teufel-Cup, wurde Vize-Regionalmeisterin Süd-Brandenburg sowie Königs Wusterhausener Juniorinnenmeisterin und schaffte mit dem Bambini-Team den Klassenerhalt in der Verbandsliga.

Zehn Jahre später hat die 22-Jährige nur noch wenig Zeit, den Tennisschläger zu schwingen. Sie hat vor ein paar Monaten in München einen Fulltime-Job im Business Development (Geschäftsfeldentwicklung) bei Amazon gefunden, der momentan ihre ganze Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt.

Bereits als Fünfjährige kam sie beim TV Dahme-Spreewald das erste Mal mit der gelben Filzkugel in Berührung. In den folgenden Jahren ging ihre Leistungskurve steil nach oben. Bis zu ihrem 16. Lebensjahr konnte sie zahlreiche Turniersiege einfahren. „Ich hatte damals die Leistungsklasse 8. Dieser gute Wert kam zustande, weil ich viele Ranglistenpunkte bei Verbandsligaspielen sammeln konnte“, erzählt sie etwas stolz. Zum Vergleich: In der Leistungsklasse 1 spielen professionelle Spieler, die auch in der DTB-Rangliste geführt sind. Mit dem Beginn ihres Abiturs auf dem Wildauer Gymnasium „Villa Elisabeth“ beendete sie ihre Tenniskarriere, die noch gar nicht so richtig begonnen hatte.

Mit einem Durchschnitt von 1,0 konnte sie die Oberschule beenden

„Ich wollte mich nur noch voll und ganz auf mein Abitur konzentrieren, da blieb für Tennis leider keine Zeit mehr“, berichtet Blietz, für die sich ihr schulischer Fleiß richtig ausgezahlt hat. Mit einem Durchschnitt von 1,0 konnte sie die Oberschule beenden.

In Oestrich-Winkel, einer Kleinstadt in der Nähe von Frankfurt am Main (Hessen), begann sie 2015 ein General-Management-Studium auf der EBS-Universität. „Im Sommer 2018 konnte ich mit dem Bachelor diesen Lebensabschnitt erfolgreich beenden. Im nächsten Jahr werde ich meinen Master machen“, kündigt sie jetzt schon an.

Der Umzug nach München kam eher zufällig zustande. „Ich hatte ein Jobangebot bei Amazon bekommen. Ich wäre auch in eine andere Stadt gezogen, da ich räumlich nicht so festgelegt bin“, sagt Blietz, die es noch regelmäßig ins Dahmeland zieht, denn ihre Eltern leben nach wie vor in Königs Wusterhausen.

„Aktuell möchte ich mich noch nicht auf ein Lieblingsland festlegen“

„Für sportliche Betätigung bleibt mir momentan nur wenig Zeit. Ab und zu gehe ich noch ins Fitnessstudio oder spiele mit Freunden eine lockere Runde Tennis. Wenn große Turniere wie Wimbledon oder die US-Open im Fernsehen laufen, dann gucke ich schon mit viel Begeisterung zu. Wandern bereitet mir zudem auch sehr viel Freude, dafür sind ja die Wälder und Berge in Bayern wie gemacht“, so Blietz, die in den kommenden Jahren die Welt erkunden will. „Aktuell möchte ich mich noch nicht auf ein Lieblingsland festlegen, da ich das Reisen und Entdecken einfach genieße. Ich bin noch jung und habe noch genug Zeit, zukünftig viele verschiedene Kontinente und Länder unserer Erde kennenzulernen.“

Von Oliver Schwandt

Netzhoppers-Coach Mirko Culic war die Freude nach dem Spiel sichtlich anzusehen. Mit einem Lächeln im Gesicht klatschte er nach dem Matchball mit jedem einzelnen Akteur seiner Mannschaft ab. Sein Team setzte sich nach einer Spielzeit von 84 Minuten mit 3:0-Sätzen (25:22, 31:29, 25:21) im Achtelfinale des Deutschen Volleyball-Pokals gegen Volleyball Bisons Bühl durch.

04.11.2018

Michael Klotz organisiert in der Tischtennis-Landesklasse Dahmeland als Staffelleiter den Spielbetrieb und engagiert sich seit langem bei seinem Heimatverein. Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte war der 42-Jährige bereits in vielen Ehrenämtern tätig. Einer der Gründe: Ein Perspektivwechsel – um den Aufwand genügend wertzuschätzen.

28.10.2018

„Mit meinem Abschneiden war ich nicht wirklich so richtig zufrieden“, sagt Katrin Timmermann, die in der Altersklasse O50 bei den Badminton-Europameisterschaften im spanischen Guadelajara – einer Stadt mit 85000 Einwohnern nördlich von Madrid – an den Start ging.

19.10.2018