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Dahme-Spreewald DM-Gold für Nicklas Fritze
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16:16 21.05.2019
Nicklas Fritze (4.v.l.) und Partner Paul Purps holten im Doppelwettbewerb den DM-Titel. Quelle: Privat
Wildau

Richtig erfolgreich beendete Nicklas Fritze aus Wildau die Deutschen Meisterschaften im Bowlingsport, die über mehrere Wettkampftage auf der Anlage im A10-Center ausgetragen wurden. Im Doppelwettbewerb gewann der für BC Strike 99 Eisenhüttenstadt spielende 18-Jährige zusammen mit seinem Partner Paul Purps (TSV Chemie Premnitz) für die Landesauswahl Brandenburgs die Goldmedaille.

Es war überhaupt das erste Mal, das Fritze bei seiner vierten A-Jugend-DM-Teilnahme den Sprung auf den obersten Podestplatz schaffte. 2016 holte er in der Teamwertung Bronze. 2017 wurde er in der Teamwertung Zweiter und zwölf Monate später erreichte der Dahmeländer im Doppel den zweiten Rang. „Bei der B-Jugend konnte ich aber bereits 2015 den DM-Einzeltitel gewinnen“, berichtete Fritze stolz.

Im Doppel dominierten die beiden Brandenburger von Anfang an das Geschehen auf der Bahn. „Paul und ich sind gut in den Wettkampf hineingekommen. Wir haben beide richtig stark gespielt und uns zusammen immer wieder weiter hochgeputscht, wenn es mal kurzzeitig nicht so lief“, erzählte der deutsche Jugend-Meister.

Zum Ende des Wettkampfes hin wurde es noch einmal so richtig spannend, da sich Purps und Fritze mit dem Berliner Bowling-Team I, Patrick Weichert und Nico Neubüser, ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz lieferten. Mit einem Durchschnitt von 206,6 Pins setzten sich die Brandenburger am Ende gegen die Mannschaft aus der Hauptstadt durch. Den dritten Rang erreichte Berlin II in der Besetzung Felix Hübner und Oliver Grumbach.

Anschließend startete Fritze im Einzelwettbewerb, bei dem er Rang sieben von 85 Startern belegte. „Mit diesem Ergebnis konnte ich ganz gut leben, da die Ölung der Bahn mehr für Linkshänder ausgelegt war. Da mehr Akteure mit der rechten Hand den Bowlingball spielen, war diese Hälfte der Bahn deutlich abgenutzter, sodass ein ruhiger Lauf der Kugel nur sehr selten möglich war“, erläuterte der Schüler der zwölften Klasse der Villa-Elisabeth-Schule in Eichwalde.

„Mit der Bronzemedaille waren wir mehr als zufrieden“

Zusammen mit Doppelpartner Paul Purps, David Klaffke, Linus Wiedenhoff und Dustin Rausch erreichte der Bowlingspieler aus Wildau noch den dritten Platz in der DM-Mannschaftswertung. „Mit der Bronzemedaille waren wir mehr als zufrieden, da das Siegerteam aus Berlin und die Zweitplatzierten aus Baden-Württemberg einen bärenstarken Auftritt hinlegten“, resümierte der ehemalige Handballtorwart des HSV Wildau, denn bis vor drei Jahren stand er noch bei den B-Junioren in der Truppe von Trainer Sven Brade in der Ostsee-Spreeliga im Tor.

„Handball hat mir sehr viel Spaß gemacht, aber ich wollte mich endgültig auf meine Bowling-Karriere konzentrieren“, begründete der 18-Jährige seinen Schritt, dem Handballsport 2016 den Rücken zu kehren. Mit seinen guten Einzel-, Doppel- und Teamergebnissen bekam er zum Schluss der Deutschen Meisterschaften noch die Möglichkeit, bei den Masters eine weitere Medaille zu gewinnen. Doch bereits in der ersten Runde im Modus „best of three“ schied er nach einer klaren 0:2-Niederlage gegen Niko Theiß (BC 99 Ingelheim) aus dem Wettbewerb aus.

„Da lief bei mir nicht wirklich viel zusammen“, so der kurze Kommentar von Fritze nach seiner K.o.-Niederlage gegen den Ingelheimer Bowlingsportler. „Ich muss mich bei der Stadt Wildau für die Unterstützung bedanken“, so Fritze.

Zusätzlich trainiert er regelmäßig beim ehemaligen Bundesligaspieler Micha Michajlow

Vor dem Beginn der Saison wechselte der Dahmeländer von den Strikers Fürstenwalde nach Eisenhüttenstadt, um sich bei seinem Bowlingspiel noch weiter zu verbessern, da die erste Herrenmannschaft vom BC Strike 99 in der 1. Bundesliga um Punkte spielt und er in der deutschen Grenzstadt regelmäßig die Möglichkeit bekommt, beim Bundesligateam mit zu trainieren. Zusätzlich trainiert er regelmäßig beim ehemaligen Bundesligaspieler Micha Michajlow (Arena Team) in Berlin-Tegel, der Fritze spielerisch weiter voran bringen soll.

Die erste große Möglichkeit, sein erlerntes Können erneut unter Beweis zu stellen, hat Nicklas Fritze bereits in der ersten Juliwoche, in der er in Las Vegas (USA, Nevada) bei einem internationalen Turnier bereits das zweite Mal in Folge teilnehmen wird. „Im vergangenen Jahr schaffte ich den Sprung in die zweite Runde und konnte mich über ein Preisgeld von 500 Dollar freuen. So war wenigstens die Startgebühr von 400 Dollar wieder reingeholt. Auch diesmal traue ich mir durchaus zu, die nächste Runde zu erreichen.“

Von Oliver Schwandt

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