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Dahme-Spreewald Der erste Fleck auf der bisher weißen Weste
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11:57 28.01.2014
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Berlin

Coach Konstantin Mau hatte schon im Vorfeld darauf hingewiesen, dass es eine ganz schwere Auswärtsaufgabe werden würde. Zumal sich VfB Hermsdorf mit Tobias Graul noch einmal verstärken konnte. Dagegen musste der Tabellenführer erneut auf Alexander Pankonin verzichten. Zudem fielen Center Marcel Stölzel wegen einer Trainingsverletzung und der erkrankte Mike Krebs aus. So schienen die Voraussetzungen für das WSG-Team nicht gerade günstig. Deshalb bauten die Königs-Wusterhausener Basketballer, die durchaus davon ausgehen, dass die Karten in der Rückrunde noch einmal durchgemischt werden, vor allem auf eine geschlossene Mannschaftleistung.

Der Auftakt zeigte gleich, was die Gäste erwartete. Die Hermsdorfer starteten nicht nur mit 100Prozent ins Spiel, sie trafen nahezu mit jedem Wurf ins Ziel. Dagegen ließen die Red Dragons ungewohnt kleine individuelle Fehler erkennen. Schnell fiel auch auf, dass es beim Tabellenführer gerade unterm Korb nicht rund lief. Obwohl vor allem Maik Hasselberg und Thomas Gersch, die Stölzel und Pankonin vertraten, sehr gute Leistungen zeigten.

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Nachdem es im ersten Viertel einen fast schon ernüchternden 16:23-Rückstand gegeben hatte, konnten die Königs-Wusterhausener Basketballer in der 16. Spielminute zum 30:30 ausgleichen. Doch kaum hatten sich die Gäste herangekämpft, da legten die Hermsdorfer wieder zu, und der Spitzenreiter geriet bis zur Halbzeitpause mit 34:40 ins Hintertreffen.

Es blieb dann knapp, und in der 35. Minute schien bei Red Dragons der Knoten zu platzen. Erstmals nach 33 Minuten ging das Team um Kapitän Pötzsch mit 59:56 wieder in den Führung. Doch gelang es nicht, den Vorsprung auszubauen. Fehlpässe, unnötige Ballverluste und zu hastig abgeschlossene Angriffe mit ungenauen Korbwürfen boten den Gastgebern die Gelegenheit, Anschluss zu halten.

Als die letzte Spielminute anbrach, war der Tabellenführer noch mit 67:64 im Vorteil. Nun aber konnten Graul und Pfeiffer den Spieß zugunsten des VfB Hermsdorf umdrehen. Als noch 24Sekunden zu spielen waren, sahen sich die Red Dragons mit 67:70 im Rückstand. Worauf in der verbleibenden kurzen Zeit noch ein wahrer Basketball-Krimi geschrieben wurde. Die Gäste schienen durchaus nicht chancenlos, waren sie doch in Ballbesitz und bekamen Freiwürfe. Sie konnten aber nur einen von insgesamt sechs Freiwürfen verwandeln und verpassten so die Möglichkeit, wieder in Führung zu gehen. Dagegen setzte der Hermsdorfer Eduardo Panda noch den Schlusspunkt, und mit 68:72 musste der Tabellenführer seine erste Niederlage hinnehmen.

Der allgemeine Eindruck war, dass es sich die WSG-Basketballer unnötig schwer machten und so die Chance auf eine perfekte Saisonbilanz verspielten.

Die Aufstellung

WSG81 KönigsWusterhausen: Schekauski (15 Punkte), Diallo (13), Gersch (11), Rathke (9), Hasselberg (6), Kapitanov (5), Pötzsch (5), Usamah (4.).

grä/eb

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